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Mönchengladbach
Die Prinzenpaare können im Notfall reanimieren

Mönchengladbach: Die Prinzenpaare können im Notfall reanimieren
Prinz Philipp I., Hartmut Skreba von der Elternakademie, Prinzessin Anna-Leonie I., Prinz Michael II. und Niersia Monika lernten bei Kinderarzt Dr. Ralph Köllges, wie Reanimation richtig funktioniert. Sie können nun im Notfall helfen. FOTO: Knappe,Joerg (jkn)
Mönchengladbach. Ist ein Mensch drei bis fünf Minuten ohne Atmung, hört sein Herz auf zu schlagen. Nach vier bis sechs Minuten kommt es zu irreparablen Hirnschäden oder der Mensch stirbt. Solch tragische Ereignisse gab es auch schon im Karneval. Darum bringt der Rheydter Kinderarzt Dr. Ralph Köllges jedem Prinzenpaar bei, wie Reanimation funktioniert. Es zu lernen, ist eine Kleinigkeit. Im Ernstfall lässt sich damit aber Leben retten.

Nun kamen die beiden Prinzenpaare Michael II. und Niersia Monika sowie Prinz Philipp I. und Prinzessin Anna-Leonie I. zur Elternakademie und lernten die richtigen Handgriffe. Eines steht dabei an oberster Stelle: Das einzige, was man falsch machen kann, ist gar nichts zu machen. "Wichtig ist, dass die Blutzirkulation aufrecht erhalten wird. Auf die Beatmung bei der Reanimation kann man daher verzichten", erklärt der Kinderarzt. Richtiges Verhalten ist ganz einfach: Ist ein Mensch bewusstlos und nicht mehr ansprechbar, sofort die 112 anrufen. Danach den Brustkorb freilegen, einen Handballen auf die Mitte der Brust legen, den anderen Ballen darüber. Die Finger werden verschränkt und die Arme gerade und senkrecht über die Brust gestreckt. Nun wird das Brustbein sechs Zentimeter eingedrückt - und zwar 100-mal je Minute.

Für Prinz Philipp I. und Prinzessin Anna-Leonie I. war diese Übung noch etwas schwer. Die Trainingspuppe ist einem echten Menschen nachempfunden. Auch das große Prinzenpaar merkte, dass Reanimation in die Arme geht. Doch Muskelkater ist ein erträgliches Wehwehchen, wenn das Ergebnis ein gerettetes Menschenleben ist.

(cli)
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