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Mönchengladbach
Die rollende Kita Mogli ist an sechs Flüchtlingsheimen im Einsatz

Mönchengladbach. "Mogli" ist ein besonderes Projekt der Flüchtlingsintegration. Anfang des Jahres kam es dank der Unterstützung durch den Rotary-Club Mönchengladbach in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein ins Rollen. "Mogli" steht für "Mobil gemeinsam lernen international" und hat die Förderung von Flüchtlingskindern im Kita-Alter zum Ziel. Die Erzieher Andrea Riedel und Thomas Thüring bieten spielerische Angebote in den städtischen Flüchtlingsunterkünften an. Für die Bereitstellung des Personals leistet das Landesjugendamt Projektmittel. Der Rotary-Club sorgte für die Herrichtung der Räume in den Unterkünften, die Beschaffung der Spielmaterialien und dank der Unterstützung des Autohauses Waldhausen & Bürkel für ein Fahrzeug, das für den Transport der Spielmaterialien zu den jeweiligen Einrichtungen notwendig ist.

"Das Angebot wird als Eltern-Kind-Gruppe organisiert und kommt sowohl bei den Kindern als auch den Eltern sehr gut an", sagte Sozialdezernentin Dörte Schall, die zusammen mit Reinhold Steins, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie", bei der Übergabe des Fahrzeuges dabei war. "Dies ist ein wichtiger und richtiger Schritt in das normale Kita-Angebot der Stadt", so Dörte Schall. Durch die Anwesenheit der Eltern können sich traumatisierte Kinder leichter auf das Angebot und die Betreuer einlassen. "Wir freuen uns sehr, dass Mogli von den Flüchtlingskindern und -eltern gut angenommen wird und unterstützen die mobile Kita durch die Bereitstellung eines Fahrzeugs", betont Prof. Harald Vergossen, Präsident des Rotary-Clubs. Das Angebot erfolgt wechselweise in den sechs Flüchtlingsunterkünften Am Fleener Weg, Luisental, Am Römerbrunnen, Hardter Landstraße, am Bockersend und seit kurzem auch in der Unterkunft auf der Krall'schen Wiese. Nicht nur vor Ort kommt das Projekt sehr gut an, sondern auch beim Fördergeber: Der Antrag zur Förderung eines zweiten "Mogli"-Projektes wurde jetzt bewilligt. Dadurch wird der Einsatz weiterer Erzieher in den Flüchtlingsunterkünften ermöglicht.

(gap)
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