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Mönchengladbach
Ratsherr Roeseler fliegt bei Hooligan-Bewegung raus

Dominik Roeseler fliegt bei Hooligan-Bewegung raus
Dieses Archiv-Bild mit Dominik Roeseler aus dem Oktober 2014 wurde bei einer Demonstration der "Hooligans gegen Salafisten" in Dortmund aufgenommen. FOTO: kai kitschenberg / Waz Fotopool
Mönchengladbach. Dominik Roeseler, für die rechtspopulistische Partei Pro NRW im Mönchengladbacher Rat, ist nicht mehr Pressesprecher der Hooligan-Bewegung "Gemeinsam stark Deuschland". Wie er selbst auf seiner Facebookseite mitteilt, ist er gefeuert worden.

"Neid und Missgunst" gibt Roeseler als Gründe für den Rauswurf an. "Gemeinsam stark für Deutschland" wirft ihm vor, bei Auftritten des Vereins für Pro NRW geworben zu haben.

Köln 2014: Krawalle bei Hooligan-Demo FOTO: dpa, cas hpl

Pikant: Wegen seiner Mitgliedschaft bei der Hooligan-Bewegung wäre Roeseler beinahe aus Pro NRW rausgeworfen werden. Dominik Roeseler meldete ein Jahr nach den schweren Krawallen von Hooligans und Rechten in Köln für den 25. Oktober eine weitere Kundgebung in der Domstadt an. In einer gemeinsamen Pressemitteilung von "Gemeinsam Stark Deutschland", "Hooligans gegen Salafisten", "Bündnis Deutscher Hooligans" und "Berserker Deutschland" heißt es, dass keine der genannten Bewegungen mehr Aktionen bzw. Demos unterstützen werden, für die Dominik Roeseler als Anmelder oder Organisator fungiert. Die Anmeldung der Kölner Veranstaltung am 25. Oktober sei so nicht abgesprochen gewesen und deshalb auch keine Veranstaltung von "Gemeinsam stark Deutschland".

Das sind die "Hooligans gegen Salafisten"

Die vier Hooligan-Bewegungen kündigen jedoch an, dass sich Köln keinesfalls erledigt habe. Man plane nun eine gemeinsame Demonstration - ohne Roeseler.

(gap)