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Schwerpunkt Oberstadt
"Ein idealer Standort für klassischen Einzelhandel"

Mönchengladbach. Die Händler aus der Oberstadt haben sich von Organisatorin Barbara Schwinges erläutern lassen, wie die "Schauzeit" in Rheydt letzten Sommer ablief. Denn sie planen eine ähnliche Aktion, um die vielen leerstehenden Ladenlokale in der Vorweihnachtszeit zu beleben. Im Idealfall spränge - wie berichtet - sogar eine Art "Leistungsschau" der Gladbacher Textilunternehmen dabei heraus. "Wir haben die Aufgaben untereinander verteilt und werden jetzt auf die Vermieter der Immobilien zugehen", sagt Albrecht Graefer vom gleichnamigen Modehaus. Das sei sicherlich ein dickes Brett, dass es da zu bohren gilt - "aber wir sind optimistisch". In Kürze solle es außerdem ein Treffen mit Stefan Wimmers vom Citymanagement geben, um das Ansinnen der Händler, die Bushaltestelle bei Peek & Cloppenburg hinauf zu Sinn Leffers zu verlagern, zu diskutieren. Unterdessen ist Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Gerüchten in der Händlerschaft entgegengetreten, die Stadt wolle an der oberen Hindenburgstraße mittelfristig ohnehin nur noch Wohnen haben. "Das ist vollkommen spekulativ, es gibt hier keine vorformulierten Absichten", sagt Reiners. "Innerstädtisches Wohnen und Einzelhandel schließen sich gegenseitig nicht aus. Es muss ja nicht zwingend Handel in jedem Haus sein." Er verweist auf den in der Erstellung befindlichen Rahmenplan Abteiberg, auf die Bemühungen, mit der Gladbacher Innenstadt in das Förderprogramm "Soziale Stadt" aufgenommen zu werden - "das würde aber erst im ersten Halbjahr 2017 spruchreif". Und er nennt mittelfristig auch das Neubaugebiet Maria-Hilf-Gelände, das "Leute in die Stadt bringen und eine Perspektive für die Oberstadt bieten wird". Von Jan Schnettler

Für Immobilienmakler Norbert Bienen ist die obere Hindenburgstraße sogar "ein idealer Standort für klassischen Einzelhandel. Dazwischen ein paar Kunstgalerien - das gäbe der Oberstadt ein eigenes Thema." Er bringt außerdem den Gedanken ins Spiel, dass die NEW die Fahrstrecke vom Kaufhof bis zum Kapuzinerplatz kostenfrei gestalten könnte, um die Fahrt hinauf in die Oberstadt für Kunden attraktiver zu gestalten.

Quelle: RP
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