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Mönchengladbach
Ein Sonntag im Zeichen der Faszination des Fliegens

Mönchengladbach. Wer schon immer mal ein Flugzeug selber fliegen wollte, hat am Sonntag, 3. September, zwischen 10 und 18 Uhr die Gelegenheit dazu. Im Flugsimulator - aber auch ganz in echt. Die Flugschule MG Flyers bietet beim Tag der offenen Tür am Flughafen entsprechende Schnupperflüge mit einer Aquila 210 (und natürlich auch einem Fluglehrer an Bord) an, Kosten: 99 Euro pro halbstündigem Flug. Von Jan Schnettler

Das dürfte einer der Höhepunkte beim dritten Tag der offenen Tür nach 2013 und 2015 werden - aber beileibe nicht der einzige. Flugzeugpräsentationen, Rundflüge (die mit der Ju 52 sind allerdings bereits ausgebucht), Lösch-Demonstrationen der Feuerwehr, Rundfahrten über das Airport-Gelände, die jüngst noch in Moers notgelandete Maschine des 92-jährigen Luftfahrtpioniers Hanno Fischer - der Tag soll ganz im Zeichen der Faszination des Fliegens stehen. "Erstmals werden ankommende Maschinen auch über eine Außenmikrofonanlage anmoderiert", sagt Ruth Witteler-Koch vom Flughafen-Förderverein.

Für Kinder gibt es ein üppiges Programm. "Ausgefallene Hüpfburgen und Wundenschminken mit dem Jugendrotkreuz etwa", sagt Flughafenchef Franz-Josef Kames. Die Bigband der Marienschule spielt mit bis zu 45 Aktiven auf dem Vorfeld und im Terminal, Segelflieger aus Grefrath zeigen Oldtimer-Segelflugzeuge. Das Catering übernimmt Noi! aus dem Hugo-Junkers-Hangar, in dem auch Vorträge und Infos zu Hugo Junkers angeboten werden. Aufsehen erregen wird sicher auch die Installation "Plane D-CRNZ": Die Künstlerin und Meisterschülerin der Düsseldorfer Kunstakademie Nanja Gemmer hat ein gut von der A 44 aus zu sehendes altes Flugzeug in ein quietschbuntes Kunstwerk verwandelt. Der Eintritt ist frei. Die Bustouren über den Flugplatz kosten zwei Euro pro Erwachsenem und Kind (größer als einen Meter) sowie fünf Euro pro Familie - der Erlös wird gespendet. 2015 kamen auf diese Weise 2000 Euro für die Tafel zusammen. Kostenpflichtig (drei Euro) sind auch etliche Parkplätze, aber nicht alle. Die NEW verstärkt den Takt der Buslinie 025, die aber nur bis zur Halle 5 fährt und dort wendet. Etwas speziell wird die Anfahrt: Die Zufahrt durch die Unterführung Flughafenstraße ist gesperrt, der Verkehr wird nördlich der Trabrennbahn aufs Gelände geleitet werden.

Nicht geklappt hat leider die erhoffte Deutschlandpremiere des Junkers-F13-Nachbaus. "Er befindet sich noch im Zulassungsverfahren in der Schweiz", sagt Kames. "Wir haben aber die Zusage, dass die Maschine uns besuchen wird, sobald es möglich ist."

Quelle: RP
 
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