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Mönchengladbach
Eine ganze Woche für die Selbsthilfe

Mönchengladbach: Eine ganze Woche für die Selbsthilfe
Freuen sich auf die Selbsthilfewoche (v. r.): Georg Meurer, Nadiye Yuvarlak und Ina Lauterbach. FOTO: Selbsthilfe-Kontaktstelle
Mönchengladbach. Experten beantworten Fragen zu fünf Themen, zwei Vorträge sind auf Türkisch. Von Eva Baches

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle steht mit ihrem Angebot seit rund 30 Jahren Menschen in schwierigen Situationen zur Seite. Vom 25. bis 28. September informiert die Kontaktstelle mit einem vielfältigen Programm zum Thema Selbsthilfe. Es gibt Situationen im Leben wie eine schwere Erkrankung oder eine Sucht, die einen gefangen hält, in denen die die Zukunftspläne über den Haufen geworfen werden. Man fühlt sich allein oder weiß nicht, wohin man sich wenden soll. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle in Rheydt bietet in genau diesen Situationen Beratung und Unterstützung an.

Für viele ist aber die Hemmschwelle immer noch groß. Daher steht die Aktionswoche ganz im Zeichen der Selbsthilfe. "Unser Ziel ist es, die Hemmschwelle abzubauen und über das Thema Selbsthilfe zu informieren", sagt Georg Meurer von der Kontaktstelle. "Dafür haben wir fünf Themen ausgewählt, die wir ins Zentrum stellen." Das sind zum einen zwei Vorträge, die in türkischer Sprache gehalten werden. "Diese sind im Rahmen des Projektes Interkulturelle Öffnung der Selbsthilfe entstanden. Wir möchten, dass die türkisch-stämmigen Menschen den Kontakt zur Selbsthilfe finden", erklärt Nadiye Yuvarlak. Der erste Vortrag findet am Dienstag, 26. September, 18 Uhr, zum Thema Diabetes statt. Referentin Sevda Okyay ist Ökotrophologin und wird erklären, wie man die Symptomatik erkennt und was man in der Ernährung beachten muss. "Wir gehen besonders auf die Besonderheiten der türkischen Küche ein", betont Nadiye Yuvarlak. Der zweite Vortrag in türkischer Sprache, widmet sich dem Thema Brustkrebs und findet am 28. September um 18 Uhr statt. Dieser wird von der Krebsgesellschaft NRW angeboten. "Der Vortrag ist eine Mischung aus Theorie und Praxis. Die Teilnehmer können an Modellen lernen, wie sie sich zu Hause selbst abtasten können", erklärt Nadiye Yuvarlak.

Ein weiteres Schwerpunktthema ist Polyneuropathie, eine entzündliche Erkrankung der Nerven. Referent Albert Handelmann wird am 27. September um 18.30 Uhr über die verschiedenen Arten der Erkrankung informieren und im Anschluss Fragen beantworten. Am 27. September ist überdies der bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht. Auch dazu informiert die Kontaktstelle mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt und mit einem Vortrag am Donnerstag. Alle Vorträge finden in der Selbsthilfe-Kontaktstelle an der Friedhofstraße 39 in Rheydt statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: RP
 
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