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Zirkus des Horrors
Eine schaurige Mischung aus Zirkus und Horrorfilm

Zirkus des Horrors: Eine schaurige Mischung aus Zirkus und Horrorfilm
Blutverschmierte Zombies und schmerzverliebte Freaks im Zirkus des Horrors: nichts für schwache Nerven. FOTO: Knappe
Mönchengladbach. Statt fröhlichen Clowns und bunten Artisten begegnet man im "Zirkus des Horrors" blutverschmierten Zombies und schmerzverliebten Freaks. Nach Berlin, Köln und Essen gastiert der verfluchte Zirkus derzeit noch bis zum 12. April in Mönchengladbach auf dem Gelände an der Lürriper Straße, neben dem Roller-Parkplatz. Von Alexander Mroos

Dort kann man sich täglich um 19.30 Uhr die Mischung aus traditionellem Zirkus und Horrorfilm anschauen. "Wir dachten uns, dass es mal eine Alternative zum klassischen Zirkus geben müsste. Im Ausland gab es bereits ein ähnliches Prinzip, und wir wollten so etwas auch in Deutschland einführen", sagt Kevin Leppien, Mitarbeiter für PR und Öffentlichkeitsarbeit bei der Romanza-Circusproduction. "Dadurch bilden wir natürlich auch einen Kontrast zum typischen familienfreundlichen Zirkus und sprechen eher eine andere Zielgruppe an." Bei der Premiere jedenfalls kamen schon einmal auffällig viele Jugendliche. Die Veranstalter empfehlen, sich die Show erst anzusehen, wenn man mindestens 14 Jahre alt ist.

Blutverschmierte Zombies und schmerzverliebte Freaks im Zirkus des Horrors: nichts für schwache Nerven. FOTO: Knappe

Seit nun zwei Jahren existiert dieses Konzept - und zieht dabei sowohl Horror- als auch Zirkusliebhaber an. Denn natürlich findet man in diesem Zirkus auch klassische Artistik wie Schwungseil- oder Luftakrobatik. Eingebettet ist das Ganze dabei in ein schauriges Ambiente. Einige der insgesamt 50 Mitwirkenden verbringen daher täglich Stunden in der Maske, um das Publikum mit täuschend echten Fratzen zu erschrecken. Der wirklich wahre Horror findet sich jedoch in den skurrilen Nummern der norwegischen Gruppe "Pain Solution". Nicht jeder Zuschauer konnte dabei zusehen, wie sich die selbst ernannten Freaks Nadeln in die eigene Haut stachen oder an Fleischerhaken im Rücken durch die Manege schwebten. Dabei geht es im wahrsten Sinne des Wortes blutig zu. "Wir haben uns damals gefragt, ob wir diese doch sehr derben Nummern mit reinnehmen wollen, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Leute das sehen wollen", sagt Leppien. "Außerdem wollten wir unser Horrorkonzept komplett einhalten." Im nächsten Jahr planen die Veranstalter eine neue Show. Möglicherweise finden die Untoten dabei ja erneut ihren Weg zu den Sterblichen nach Gladbach. 

Quelle: RP
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