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Mönchengladbach
Engineering Dobersek plant Aktivitäten in Ägypten

Mönchengladbach. Der Anlagenbauer traf sich mit dem Botschafter des Landes.

Der international tätige Mönchengladbacher Anlagenbauer Engineering Dobersek baut sein wirtschaftliches Engagement in Nordafrika aus. Nach einem Treffen mit dem ägyptischen Botschafter in Deutschland, Badr Abdelatty plant das Unternehmen für dieses Jahr eine Reise durch das nordostafrikanische Land, um sein Leistungsportfolio bei potentiellen Kunden zu präsentieren und konkrete Kooperationsmöglichkeiten vor Ort auszuloten und zu konkretisieren.

Engineering Dobersek ist Spezialist für die Planung, Konstruktion und Inbetriebnahme von schlüsselfertigen Anlagen und Anlagenkomponenten in den Bereichen Bergbau und Metallurgie, Wasseraufbereitung, Energie- und Umwelttechnik sowie Chemie- und Sonderanlagenbau. Der 1983 gegründete Anlagenbauer beschäftigt allein in seiner Firmenzentrale in Mönchengladbach 210 Mitarbeiter.

"Der erste Schritt ist getan", sagt Nebojsa Petrovic, Leiter der Abteilung "Neue Märkte" bei Engineering Dobersek. "Das Gespräch war konstruktiv und richtungsweisend! Ägypten zählt mit seinen über 93 Millionen Einwohnern zu den großen, wachsenden Volkswirtschaften Afrikas und verfügt über Bodenschätze wie zum Beispiel Phosphate, Eisenerze und Gold. Der Botschafter wünscht sich eine Stabilisation der Region und hofft auf Unterstützung von Deutschland. Wir freuen uns, wenn wir dort zu einer Diversifizierung der Wirtschaft beitragen können."

Begleitet wurde der Wirtschaftsdialog im Rahmen des NRW-Besuchs Abdelattys von der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) in Kooperation mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Bonn-Cairo e.V. Neben Engineering Dobersek nahmen noch weitere Unternehmen aus der Region Niederrhein an dem Gespräch bei der WFMG teil.

Für Engineering Dobersek, dessen geschäftlicher Schwerpunkt vor allem in Osteuropa und Zentralasien liegt, wäre der Staat am Nil neben Tunesien das zweite nordafrikanische Land, in dem das Familienunternehmen zukünftig aktiv wäre. Sprachbarrieren dürften dabei kaum zum Problem werden: So begrüßte Rachid Idrissi, Systemtechniker bei Engineering Dobersek, den Botschafter auf Arabisch - zur offensichtlichen Freude des hochkarätigen Gastes.

Quelle: RP
 
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