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Mönchengladbach
Entscheidung zu Windrädern naht

Mönchengladbach. CDU und SPD wollen noch vor dem Sommer entscheiden, ob und an welcher Stelle es in Gladbach weitere Windräder geben wird. Die Verwaltung arbeitet gerade an einer Analyse, welche Flächen sich für weitere Windräder am besten eignen. Die NEW würde am liebsten auf dem Grundstück des früheren Lazaretts im JHQ Anlagen bauen, müsste sich dazu aber mit dem Grundstückseigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), einigen. Und das in vergleichsweise kurzer Zeit. Denn ab Sommer übernimmt die NEW nicht mehr automatisch die Einspeisung des gewonnenen Stroms. Diese wird dann ausgeschrieben.

Da die NEW aus ihrem klassischen Versorgungsgeschäft deutlich weniger Einnahmen erzielt als früher, was Folgen für den städtischen Haushalt hat, haben weite Teile von CDU und SPD Interesse daran, dem Versorger eine weitere Erlösquelle zu ermöglichen. Allerdings gibt es auch weiter kritische Stimmen in beiden Parteien. Die prominenteste ist die des Kreisparteivorsitzenden der CDU, Günter Krings. Er bekräftigte gestern noch einmal gegenüber der RP, dass er keinerlei Handlungsbedarf sieht. "Die NEW ist mit ihrem Wunsch leider spät gekommen. Mönchengladbach hat schon jetzt mehr Windräder als andere Großstädte", sagte Krings. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Schlegelmilch argumentiert intern seit längerem für weitere Windräder in der Stadt.

(jüma)
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