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Mönchengladbach
Erdfundamente verzögern Bau der Radstation

Mönchengladbach: Erdfundamente verzögern Bau der Radstation
So soll die Radstation am Platz der Republik aussehen, wenn sie fertig ist. Der Bau hat allerdings noch nicht begonnen. FOTO: Stadt MG
Mönchengladbach. Die Stadt hält an ihrem Plan fest: Bis Ende des Jahres soll die Radstation am Hauptbahnhof fertig sein. Von Dieter Weber

Mitte April hat die Stadt die Baustelle hinter dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof bereits einrichten lassen: Seitdem markiert ein hölzerner Bauzaun den Standort für die neue Radstation am Platz der Republik, seitdem müssen Autofahrer auf andere Parkplätze ausweichen. Passiert ist seitdem allerdings so gut wie nichts mehr - jedenfalls was für Passanten sichtbar ist. Und schon unkten die ersten Pessimisten: Hat sich die Stadt beim Bau der Radstation verplant? Kann sie bei den Verzögerungen überhaupt Ende des Jahres wie vorgesehen fertig werden?

Zumindest die letzte Frage beantworten die städtischen Planer nach wie vor mit einem klaren "Ja". Und für die Verzögerung gibt es aus ihrer Sicht einen triftigen Grund. "Man hat auf dem Gelände alte Fundamente gefunden, die erst noch ausgekoffert und entsorgt werden mussten", teilte Stadtsprecher Wolfgang Speen mit. Im Gegensatz zur Bleichwiese, wo die Roermonder Höfe entstehen, waren es aber keine Funde, die einen Einsatz von Archäologen nach sich gezogen hätten.

Jetzt ist vorgesehen, dass mit dem Bau der Station in der 27. Kalenderwoche (ab 4. Juli) begonnen wird. Und die städtischen Planer gehen auch nach wie vor fest davon aus, dass sie noch in diesem Jahr fertiggestellt und eröffnet werden kann. "Die Zeit wurde genutzt, um die Gewerke auszuschreiben und zu vergeben, so dass die Arbeiten zügig nacheinander vollzogen werden können", sagt Speen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,15 Millionen Euro, 750.000 Euro will das Land als Zuschuss geben.

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Stadt mit der Planung einer Radstation in Alt-Gladbach. In Rheydt gibt es bereits eine am Bahnhof, die sehr erfolgreich läuft und gut frequentiert ist. Lange verhandelte die Stadt mit der Deutschen Bahn über einen geeigneten Standort. Ohne Erfolg. Um die Landesförderung nicht zu gefährden, entschied sie sich schließlich, das Zweirad-Parkhaus auf einem städtischen Grundstück zu errichten. Es wird Platz für 666 Fahrräder bieten und wird von der Diakonie betrieben.

Quelle: RP
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