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Mönchengladbach
"Es macht Spaß, Schule zu gestalten""

Mönchengladbach. Christina Piepers ist die neue Schulleiterin des Gymnasiums Rheindahlen. Von Angela Rietdorf

Die Lage der Schule ganz im Grünen hat sie damals angesprochen, die Übersichtlichkeit, die kurzen Dienstwege, das Konzept der Sportschule. Christina Piepers hat sich sehr bewusst für das Gymnasium Rheindahlen entschieden. Vor fünf Jahren kam sie als stellvertretende Schulleiterin, jetzt hat sie die Nachfolge von Rainer Kühn als Schulleiterin angetreten, der in den Ruhestand gegangen ist.

Ihre Fächer sind Französisch, Spanisch und Latein. Sie hat sie bereits an der Gesamtschule Hardt, aber auch am Marie-Curie-Gymnasium in Düsseldorf unterrichtet. In Düsseldorf stellte Christina Piepers fest, dass sie nicht nur Spaß am Unterrichten, sondern auch am Organisieren hat. "Es ging darum, die pädagogische Übermittagbetreuung bei der Umstellung von G 9 auf G 8 zu organisieren", sagt die 51-jährige. "Ich hatte freie Hand dabei und habe gemerkt, wie viel Spaß es macht, Schule aktiv zu gestalten." Die vielen Facetten schulischer Arbeit reizten sie, da sei die stellvertretende Schulleiterstelle der logische nächste Schritt gewesen. Dieser Schritt hat sie wieder nach Gladbach gebracht, wo sie ihre Lehrerlaufbahn begonnen hat, und schon seit 25 Jahren lebt.

Am Gymnasium Rheindahlen sieht sie in nächster Zeit ihre Aufgabe in der Weiterentwicklung des Vorhandenen. Das spannende Konzept der Sportschule soll um zusätzliche Sport-AGs erweitert werden, so dass nicht nur zukünftige Spitzensportler Angebote finden. Die Streicherklasse soll gesichert, die Schüler im Anschluss an außerschulische Musikangebote herangeführt werden. Das Differenzierungsangebot European Citizenship für die achte und neunte Jahrgangsstufe hält Christina Piepers für besonders wichtig. "Die internationalen Kontakte sollen die Schüler auf Europa vorbereiten und dazu beitragen, sie zu toleranten Menschen zu machen", sagt sie.

Das Gymnasium Rheindahlen hat seine Schülerzahlen durch die Konzentration auf Schwerpunkte wie Sport in den letzten Jahren stabilisieren können. Die Schule ist heute wieder dreizügig, nur zwei Jahrgänge sind zweizügig. 2019 wird das Gymnasium sein 50-jähriges Bestehen feiern können. "Es ist schön, wie wir hier Tradition mit neuen Konzepten wie der Sportschule verbinden können", sagt die neue Schulleiterin.

Quelle: RP
 
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