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Mönchengladbach
EWMG kauft den Rheydter Bahnhof

Mönchengladbach. Von einem Kaufpreis von einem Euro war immer die Rede. Es ist deutlich mehr: 150.000 Euro zahlt die EWMG für das Gebäude des Rheydter Hauptbahnhofs. Aber was den Preis nach oben getrieben hat, sind die zukünftig noch fließenden Mieteinnahmen. An ihnen wird die Bahn beteiligt. Denn während Gutachter, die alle die in NRW den Kommunen zum Kauf angebotenen Bahnhöfe untersuchten, dem Gebäude einem gen Null tendierenden Wert zubilligten, ging die Deutsche Bahn AG von einem höheren Buchwert aus. Doch Preis und seine Verrechnung sind keine Themen mehr. Entscheidender ist: Was passiert mit dem sanierungsbedürftigen Gebäude? Ein rund 400.

000 Euro teurer Abriss schien der einzige Weg zu sein. Aber Baudezernent Gregor Bonin sieht durchaus Chancen, zumindest einen Teil des Altbaus zu erhalten. Das gesamte Gelände soll städtebaulich und konzeptionell überplant werden. Ein Investor, also nicht Stadt oder EWMG, soll das Vorhaben umsetzen. Dafür setzen sich auch die Grünen ein. Sie fordern, dass dabei die Qualität der späteren Nutzung entscheidendes Kriterium sein muss. Die Linke will, dass Bürger in den Planungsprozess eingebunden werden.

(web)
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