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Mönchengladbach
Explosion: 22-Jähriger bleibt in psychiatrischer Klinik

Mönchengladbach: Explosion: 22-Jähriger bleibt in psychiatrischer Klinik
Über Drehleiter mussten Bewohner gerettet werden. FOTO: Theo Titz
Mönchengladbach. Der junge Mann, der am 11. Dezember eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus an der Rheydter Straße herbeigeführt haben soll, bleibt in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik. Das steht seit gestern fest. Wie Polizeisprecher Jürgen Lützen mitteilte, bleiben die Vorwürfe "versuchter Mord, schwere Brandstiftung und Herbeiführung einer Explosion" bestehen.

Am vergangenen Montag waren bei Polizei und Feuerwehr gegen 16.40 Uhr gleich mehrere Notrufe eingegangen. Mehrere Zeugen meldeten einen lauten Knall. In dem Mehrfamilienhaus stand eine Wohnung in der ersten Etage in Flammen, starker Rauch hatte sich schnell verbreitet und versperrte vielen Hausbewohnern den Fluchtweg. Als die Feuerwehr eintraf, hörten die Einsatzkräfte Hilferufe. Einige Bewohner mussten über Drehleitern gerettet werden. Noch in der Nacht war der Verdacht auf den 22-jährigen Hausbewohner gefallen, der laut Polizei bereits seit Jahren unter einer psychischen Krankheit leiden soll. Er wurde sofort in einer Klinik untergebracht.

Der junge Mann soll ein Bett in der Wohnung seiner Eltern angezündet und dazu Brandbeschleuniger eingesetzt haben. Zu diesem Zeitpunkt befand sich seine Schwester in der Wohnung, konnte sich aber zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte aber schnell gefasst werden. Der 22-Jährige soll zuvor zudem versucht haben, das Auto seines Vaters in Brand zu setzen.

(gap)
 
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