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Mönchengladbach
Festnahme nach gefährlicher Verfolgungsjagd auf der A52

Mönchengladbach. Nach einer wilden Verfolgungsjagd auf der Autobahn 52 hat die Polizei am Sonntagnachmittag einen 21 Jahre alten Wuppertaler festgenommen.

Der Mann flüchtete mit Drogen an Bord von Niederkrüchten bis nach Mönchengladbach vor einer Zivilstreife und baute dabei mehrere Unfälle. Heute wird er einem Haftrichter vorgeführt.

Wie die Autobahnpolizei gestern mitteilte, wollten Zivilfahnder den Mann in seinem Renault gegen 16 Uhr in Höhe der Auffahrt Elmpt kontrollieren. Doch anstatt anzuhalten, trat der 21-Jährige aufs Gaspedal. Immer wieder versuchten die Polizisten, das Auto zu überholen, doch der Wuppertaler blockierte seine Verfolger, indem er jeweils den Fahrstreifen wechselte. Selbst ein Stau konnte ihn nicht bremsen: Der 21-Jährige fuhr mittig durch die Fahrzeuge hindurch und beschädigte dabei mindestens ein anderes Auto.

In Korschenbroich verließ der Flüchtende die Autobahn, drehte und fuhr wieder auf die A 52 in Fahrtrichtung Roermond auf. An der Anschlussstelle Hostert gelang es den Beamten den Renault zu überholen. Sofort rammte der Fahrer das Dienstfahrzeug, wodurch ihm die weitere Flucht gelang. Nachdem der Mann in Hardt auf einen vorausfahrenden BMW geprallt war und seine Fahrt noch für einige Minuten fortgesetzt hatte, gab er auf und hielt an. Die Beamten fanden in dem Pkw über zwei Kilo Marihuana und eine entwendete EC-Karte. Außerdem besitzt der 21-Jährige keine Fahrerlaubnis.

(angr)
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