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Mönchengladbach
Feuerwehr befreit zwei Frauen aus Auto nach Unfall mit Traktor

Mönchengladbach: Feuerwehr befreit zwei Frauen aus Auto nach Unfall mit Traktor
Der Unfallort an der Jahnhalle: Der Fußgänger wurde von dem Auto eines 28 Jahre alten Neussers erfasst. FOTO: Theo Titz
Mönchengladbach. Bei zwei Unfällen sind am Samstagabend innerhalb von zwei Stunden drei Personen zum Teil schwer verletzt worden. In Rheindahlen kam es gegen 17.30 Uhr auf der Stadtwaldstraße zu einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Traktor, teilte die Polizei mit.

Und auf der Volksgartenstraße wurde direkt vor der Jahnhalle ein 81 Jahre alter Fußgänger von einem Auto erfasst. Dabei handelte es sich um einen Besucher der Endrunde der Hallen-Fußballstadtmeisterschaft, die am Samstag in der Jahnhalle ausgetragen wurde und kurz zuvor beendet war.

Wie die Polizei berichtete, fuhr ein 63-jähriger Mönchengladbacher mit seinem Traktor in Rheindahlen von einem Wirtschaftsweg kommend in die Stadtwaldstraße ein. Dabei missachtete er nach Polizeiangaben die Vorfahrt eines Peugeots, in dem sich zwei Frauen aus dem Kreis Heinsberg befanden. Das Auto prallte mit der Front in das Heck des Traktors, wodurch beide Frauen verletzt wurden und hoher Sachschaden entstand.

Anbauteile des Traktors deformierten das Fahrzeug so stark, dass die Feuerwehr die beiden Frauen mit schweren hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien musste. Beide Frauen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in Unfallkrankenhäuser transportiert. Während der Rettungsmaßnahme durch die Polizei war die Stadtwaldstrasse für rund zwei Stunden voll gesperrt.

Gegen 19.15 Uhr überquerte ein 81-jähriger Fußgänger die Volksgartenstraße in Höhe der Jahnhalle. Dabei achtete er den Polizeiangaben zufolge nicht auf den Opel eines 28-jährigen Neussers, der in Richtung Prinzenstraße unterwegs war. Durch den Zusammenprall wurde der dunkel gekleidete Senior schwer verletzt und nach Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand leichter Sachschaden. Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Bedeutung von heller oder reflektierender Kleidung in der Dunkelheit.

(angr)