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Mönchengladbach
Feuerwehr und Polizei auf Ponyfang

Mönchengladbach. In Odenkirchen sind erneut ausgebüxte Ponys über die Straße gelaufen. Die Polizei hatte die Feuerwehr am Freitagmorgen zur Hilfe gerufen, weil auf dem Stapperweg fünf Ponys, darunter ein Fohlen, frei herumliefen.

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Tiere vor ein fahrendes Auto liefen und somit eine Gefahr für den Verkehr darstellten, rückten Feuerwehrkräfte als Verstärkung an. Die Polizei hatte es zwar geschafft, die Ponys auf einen Garagenhof zu treiben, konnte die Tiere jedoch nicht an geeigneten Ort sicher unterbringen.

Die Ponys waren von einer Weide "Im Flachsfeld" entlaufen. Dort war allerdings keine sichere Unterbringung mehr möglich. Auch konnte der Eigentümer der Ponys nicht erreicht werden. Aus diesem Grund entschied die Feuerwehr, nach Absprache mit der Polizei, die Tiere auf einem Tierschutzhof in Merreter unterzubringen. Hierfür nahm sie mit der Leitung der Tierschutzeinrichtung Kontakt auf und organisierte einen geeigneten Pferdetransporter.

Die Ponys konnten gefahrlos zum Tierschutzhof transportiert und dort bis zur Übernahme durch den Eigentümer sicher untergebracht werden.

Polizei und Feuerwehr mussten schon mehrfach ausgerissene Ponys und Pferde einfangen. Das Video über die Pferdejagd der Polizei am Pfingstsonntag im Jahr 2005 ist legendär. Der Film wurde hunderttausendfach geklickt und bot nicht nur Bilder von drei ausgebrochenen Tieren, die durch die Stadt galoppierten und die sich von acht Streifenwagen und einem Hubschrauber nicht stoppen ließen, sondern auch Original-Polizeidialoge. Auf dem Stapperweg liefen zuletzt vor zwei Jahren vier Tiere durch den dichten Berufsverkehr. Auch sie konnten unverletzt eingefangen werden.

(gap)
 
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