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Mönchengladbach
Filmclub Objektiv zeigt die Besten 2016

Mönchengladbach. Beim Filmfest geht es nicht um professionelle und mit viel Budget dotierte Filme, sondern um Amateurproduktionen. Vier Hobbyregisseure zeigten, dass sich ihre Filme sehen lassen können. Von Eva Baches

Seit sieben Jahren veranstaltet der Filmclub Objektiv sein nationales Einladungsfestival. Hier geht es nicht um Produktionen mit Millionenbudgets, sondern um Amateurfilme. Alle Filme werden von einer Experten-Jury ausgewählt und sind bei den Deutschen Amateur-Filmfestspielen in ihrer Kategorie mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden. "Der erste Advent ist bei mir jedes Jahr reserviert", sagt Ursula Zitzen. Sie ist Fan der ersten Stunde.

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners übernimmt traditionell die Patenschaft des ersten Films "Ein Dorf wird braun" von Frank Lauter, Filmclub Hohenlohe. Neun Tage lang begleitete er die Dreharbeiten zum TV -und Kino Film "Elser" im Freilichtmuseum Schwäbisch Hall. Georg Elser, hätte am 8. November 1939 die Geschichte verändert, wenn sein Attentat auf Hitler geglückt wäre. Trotz der ernsthaften Thematik, muss das Publikum das ein oder andere Mal lachen, als die Mitarbeiter kurzer Hand mit roter Sprühfarbe künstlichen Mohn produzieren und auf die grüne Wiese setzen.

Manfred Friedrich filmt seit 1975. "Die Kraniche haben es mir besonders angetan", erzählt er. Den Kranichtanz hat er noch nicht gesehen. Die Mühe hat sich gelohnt. Am Ende sieht man ihn, den Kranichtanz. Sein Filmpate ist Daniel Pelzer, Leiter Marketing der NEW. "Jeder glaubt die Grundgröße der Physik, die Energie, zu kennen. Die hübschere Schwester, die Entropie kennt kaum jemand", erklärt Professor Dr. Gerhard Kreysa. Grundannahme der Entropie ist, dass man bestimmte Prozesse nicht mehr umkehren kann. Die Milch im Kaffee lässt sich weder durch vorwärts oder rückwärts rühren aus dem Kaffee entfernen.

Filmpate für den Film ist Bernd Ormanns, Leiter Unternehmenskommunikation der Stadtsparkasse . Für seinen Beitrag "Eis und heiß - auf hohem Niveau" ist Toni Ackstaller ist mit seiner Frau nach Chile an den Rand der Atacama Wüste gereist. Farbenfroh und gleichzeitig heiß schießen die Geysire aus dem Boden. "Es war ein tolles Ereignis", sagt Christiane Strickling.

Quelle: RP
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