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Mönchengladbach
Flüchtlinge: Keine weitere Unterkunft in Neuwerk

Mönchengladbach. Dezernent Gert Fischer hatte es in der RP bereits angekündigt, gestern hat es die Bezirksregierung Düsseldorf bestätigt: Der geplante Leichtbauhallenkomplex für die Unterbringung von Flüchtlingen an der Krefelder Straße wird vorerst nicht realisiert. "Aufgrund der gesamtpolitischen Lage und der derzeit rückläufigen Zahl der neuen Flüchtlinge in NRW können bisher alle ankommenden geflüchteten Personen in bestehenden Landeseinrichtungen untergebracht werden", hieß es. Und: "Die Entwicklung der neuen Projekte erfolgt daher momentan bedarfsorientiert und Unterkunftsmöglichkeiten in festen Gebäuden werden hierbei natürlich bevorzugt, da in diesen entsprechende Qualitäts- und Unterbringungsstandards gewährleistet werden können.

" Mit dem Innenministerium habe die Bezirksregierung daher entschieden, die Planungen für den Standort zu stoppen. Das Areal werde aber als Not-Reserve-Fläche vorgehalten, falls die Zahl ankommender Flüchtlinge erneut unerwartet hoch ansteigt.

(tler)
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