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Mönchengladbach
Flüchtlinge: Komba fordert Entlastung für Verwaltung

Mönchengladbach. Die Komba-Gewerkschaft hat sich mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gewandt. Darin geht es um die Mitarbeiter aus dem Fachbereich Soziales und Wohnen und insbesondere die Beschäftigten, die mit der Flüchtlings- und Asylproblematik befasst sind. Diese beklagen die personellen, räumlichen und organisatorischen Zustände an ihren Arbeitsstellen.

Die Gewerkschaft appelliert an die Fürsorgepflicht des Oberbürgermeisters. Um dem massiven Kundenandrang adäquat begegnen zu können, fordern die Beschäftigten dringend eine räumliche Entzerrung.

Auch für die hilfesuchenden Flüchtlinge sei die beengte Situation auf dem Flur des ersten Obergeschoss im Verwaltungsgebäude Oberstadt nicht zumutbar. Um die räumliche Situation kurzfristig zu verbessern, hatten die Mitarbeiter bereits eine Anregung vorgetragen. Die seit Jahren leerstehende ehemalige Rathaus-Apotheke unmittelbar am Haupteingang des Verwaltungsgebäudes könnte genutzt werden, außerdem die Sitzungsräume 23 und 24. "Warum diese Räumlichkeiten nicht vorübergehend für den Fachbereich Soziales und Wohnen als Ausweichräume genutzt werden können, ist unerklärlich", heißt es in dem Brief.

Es wird auch die Situation der Hausmeister in den Flüchtlingsunterkünften angesprochen, die in der Regel Zeitverträge erhalten. Angesichts der Entwicklung der Flüchtlingszahlen sei mit einem Rückgang der Zahl der Unterkünfte nicht zu rechnen. Deshalb sollten alle Zeitverträge bei Bewährung nach einem Jahr in ein Festanstellungsverhältnis umgewandelt werden, fordert die Gewerkschaft.

(isch)
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