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Mönchengladbach
Foodtrucks und Biergarten im Monfortsquartier

Mönchengladbach: Foodtrucks und Biergarten im Monfortsquartier
Festival-Macher: Silke Müller (Terz machen), Reinhard Körsmeier (Monforts Quartier), Helena Schatten (Bofrost), Andreas Jansen (Gazelle) und Klaus Möhlenkamp (Textiltechnikum). FOTO: arie
Mönchengladbach. Es ist ein Festival und deshalb hat es auch ein Line up. Aber wo sonst die Namen berühmter Bands die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen sollen, da sind es beim Street Food Festival angesagte deutsche und internationale Foodtrucks. "Die Trucks sind die Stars", sagt Silke Müller vom Festival-Veranstalter Terz machen.

Weil ein Festival aber mehr ist als ein kurzer Imbiss, haben sich die Planer auch beim Rahmenprogramm reingehängt und ein eindrucksvolles Angebot auf die Beine gestellt.

Am 7. und 8. April findet im Monfortsquartier erstmals ein internationales Street Food Festival statt. Food Trucks aus Dänemark und den Niederlanden, Deutschland und Österreich, Tschechien und Polen bieten Pizza und Poffertjes, asiatische Küche und Leckeres vom Smoker. "Über die Zusage von Von Erdapfel freue ich mich besonders", sagt Silke Müller, "Das ist im Augenblick der angesagteste Foodtruck überhaupt." Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der Everest-Foodtruck, der von nepalesischen Flüchtlingen, die inzwischen in Dänemark leben, betrieben wird. Auf der Grünfläche des Monfortsquartiers soll außerdem Deutschlands größter Biergarten entstehen mit Platz für mehr als 3000 Personen. Die Fläche wird überdacht, so dass man auch bei schlechterem Wetter geschützt ist. Hier legen DJs auf, denn die Besucher sollen sich wohlfühlen und möglichst lange bleiben.

Deshalb haben sich die Festivalmacher, die ihre Erfahrungen bei der Organisation des Horst-Festivals gesammelt haben, für das Rahmenprogramm viel einfallen lassen und Brücken in die Stadt und ins Quartier geschlagen. Die Kulturküche ist mit an Bord und präsentiert ihre Vinylgarage plus Upcycling-Produkte. Es gibt keine Bühne, sondern Marching Bands, die das ganze Quartier bespielen. Das Textiltechnikum hat geöffnet und bietet Aktivitäten an. Der im Monfortsquartier ansässige Fahrradhersteller Gazelle stellt eine E-Bike-Teststrecke bereit. Einen wichtigen Aspekt stellt für die Veranstalter die Nachhaltigkeit dar: Es wird kein Wegwerfgeschirr geben, sondern ein Pfandsystem, dessen Erlöse dem Verein Viva con Agua zugutekommen, der Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern unterstützt. Und weil die Besucher möglichst mit dem Fahrrad kommen sollen, gibt es eine Fahrradgarderobe, wo das Zweirad gut bewacht abgegeben werden kann.

"Wir haben auf dem Gelände unglaublich viel Platz", freut sich Silke Müller. "Und wir wollen die gesamte Fläche bespielen." Und die ist nicht klein: Sechstausend Besucher können gleichzeitig auf das Gelände.

Das Street Food Festival soll am Wochenende nach Ostern zum ersten, hoffentlich aber nicht zum letzten Mal stattfinden.

(arie)
 
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