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Mönchengladbach
Fußgänger nach Unfall mit Auto in Lebensgefahr

Mönchengladbach. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko für Unfälle mit Fußgängern. Auch am Mittwoch wurden in den Abendstunden wieder drei von ihnen verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich, wie die Polizei gestern mitteilte.

Ein 57-jähriger Fußgänger überquerte um 19.45 Uhr die Aachener Straße auf Höhe der Knopsstraße. Als er sich mitten auf der Fahrbahn befand, wurde er von einem Auto erfasst, das die Aachener Straße aus Richtung der Luisenstraße befuhr. Zeugenaussagen zufolge ergibt sich zunächst nicht der Verdacht, dass der Autofahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der 57-Jährige wurde durch Rettungskräfte versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Da er Alkohol konsumiert hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zwischenzeitlich wurde er in eine Spezialklinik verlegt. Derzeit besteht Lebensgefahr.

Bereits um 18.20 am Mittwoch stand ein 45-Jähriger auf dem Rechtsabbiegerstreifen der Kreuzung Volksbad-/Korschenbroicher Straße vor einer roten Ampel, um nach rechts in die Reyerhütter Straße abzubiegen. Als die Ampel grün anzeigte, bog er ab und erfasste mit dem Pkw zwei Fußgänger auf der dortigen Fußgängerfurt. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatten die 32-Jährige und der 27-Jährige bei Grünlicht zeigender Fußgängerampel die Fahrbahn überquert. Die Ampel schaltete noch während sie auf der Fahrbahn waren auf "rot" um. Sie gingen weiter, der Pkw bog ab und es kam zum Zusammenstoß. Beide Fußgänger wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die 32-Jährige wurde stationär aufgenommen.

Quelle: RP
 
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