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Mönchengladbach
Stadt fordert regelmäßige Überprüfung von Garzweiler II

Fotos: #EndeGelaende: Demonstranten in Garzweiler
Fotos: #EndeGelaende: Demonstranten in Garzweiler FOTO: dpa, mb cul
Mönchengladbach. Die Stadt Mönchengladbach fordert einen regelmäßigen Nachweis, dass der Braunkohletagebau Garzweiler II für die Stromversorgung weiterhin notwendig ist.

Die energiepolitischen Grundannahmen für das Großprojekt müssten mindestens einmal pro Jahr überprüft werden, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme des Mönchengladbacher Stadtrats zum Entwurf für die dritte Garzweiler-Leitentscheidung der NRW-Landesregierung. Sobald ein festgelegtes Jahresfördervolumen unterschritten werde, müsse der Tagebau früher beendet werden. Ein Teil des Tagebaus Garzweiler II liegt auf dem Gebiet von Mönchengladbach.

Die rot-grüne Landesregierung hatte mit dem Entwurf der Leitentscheidung die Weichen für eine deutliche Garzweiler-Verkleinerung gestellt. Geschätzte 400 Millionen von 1,2 Milliarden Tonnen Braunkohle sollen nicht ausgebaggert werden. Auf die Umsiedlung von gut 1400 Menschen rund um die Ortschaft Holzweiler wird verzichtet. Die Braunkohle werde aber auch weiterhin über mehrere Jahrzehnte einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten, hatte der Chef der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense (SPD, jüngst gesagt. Nach einem öffentlichen Beteiligungsverfahren soll die endgültige Entscheidung im Frühjahr 2016 fallen.

(lnw)
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