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Mönchengladbach
GE Grid liefert weitere Trafos für die Energiewende

Mönchengladbach. Im Zuge der Energiewende wird das Übertragungsnetz in Deutschland umstrukturiert und erweitert - dabei spielt das neue Umspannwerk Bergrheinfeld West im Landkreis Schweinfurt eine nicht unerhebliche Rolle. Es soll zukünftig den stabilen Netzbetrieb sowie die sichere Integration erneuerbarer Energien garantieren. Die Anlage soll Ende 2018 an den Netzbetreiber Tennet übergeben werden.

So weit, so überregional von Bedeutung - doch das Projekt ist auch für Gladbach interessant. Denn die zwei 300-Megavoltampere-Leistungstransformatoren sollen bei GE Grid (früher Alstom) an der Rheinstraße gefertigt werden. General Electric, kurz GE, hat jetzt von Tennet den Auftrag für den zweiten und dritten Bauabschnitt des neuen Umspannwerks bekommen. Der Übertragungsnetzbetreiber investiert insgesamt rund 100 Millionen Euro in den Neubau des Umspannwerks Bergrheinfeld West, das 2019 in Betrieb genommen werden soll.

Schon in der Vergangenheit waren große Transformatoren für die Umsetzung der Energiewende bei Alstom gefertigt worden. So verließen etwa 2015 zwei riesige Trafos das Werk an der Rheinstraße, um Offshore-Windparks 80 Kilometer vor der Nordseeküste ans Festland-Höchstspannungsnetz anzubinden. Als Generalunternehmer hatte die damalige Alstom im Februar 2013 den Auftrag des Netzbetreibers Tennet für den Bau der Offshore-Plattform DolWin gamma sowie für den Bau der landseitigen Konverterstation in Dörpen (Emsland) erhalten. Die baugleichen Trafos, die damals über Düsseldorf und Rotterdam an die See gebracht wurden, brachten es jeweils auf eine Übertragungsleistung von mehr als 700 Megavolt-ampere.

(tler)
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