| 15.15 Uhr
Mönchengladbach
Gebratene Mandeln vor dem Theater
Weihnachtsmarkt Mönchengladbach
Weihnachtsmarkt Mönchengladbach FOTO: RP, Spolders
Mönchengladbach. Birgit Tusch ist Schaustellerin. Das ganze Jahr bereist sie den Niederrhein, um Champignons und Folienkartoffeln an den Mann zu bringen. Seit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Theatervorplatz am Samstag ist sie so etwas wie sesshaft geworden. Von Christian Spolders

„Das besondere an diesem Weihnachtsmarkt ist, dass man fünf Wochen an einem Platz stehen kann“, sagt sie. Doch nicht nur diese Sicherheit, sondern auch das Ambiente in der Adventszeit machen den Markt für Birgit Tusch attraktiv. „Ich finde diesen Weihnachtsmarkt sehr schön, da die Gladbacher ihm eine gute Atmosphäre geben.“

Es ist in dieser Form der 20. Weihnachtsmarkt auf dem Theatervorplatz. 24 Buden bieten geröstete Mandeln, Paradiesäpfel, Dampfnudeln und natürlich Glühwein. Der Markt hat bis Ende Dezember jeden Tag von 11 bis 20 Uhr geöffnet. „Täglich werden, auch bedingt durch die Hindenburgstraße, mindestens 5000 Besucher über den Markt strömen“, sagt Horst Römgens vom City-Management, das den Markt organisiert hat. Der Eickener geht nicht nur davon aus, dass der Weihnachtsmarkt von der Einkaufsstraße profitieren wird, sondern auch die gesamte Stadt vom Markt. „Selbst wenn die Geschäfte sonntags zu sind, ist der Theatervorplatz rappelvoll“, weiß Römgens. „Der Weihnachtsmarkt ist ein wichtiger Faktor, um Gladbach attraktiv zu machen.“

Süßwaren, Keramik, Eislaufen Neben den Buden mit Süßwaren jeglicher Art sowie der kostenfrei nutzbaren Eisfläche zum Schlittschuhlaufen gibt es auch Händler, die Kleidung und Schmuck anbieten. Gleich neben einem Stand mit Mützen und Schals verkaufen Jacob und Dorothee Meuser Töpferwaren und Keramik. „Ich freue mich richtig, dass der Weihnachtsmarkt wieder los geht“, sagt die Gladbacherin, die neben Miniatur-Häusern und Engeln aus Porzellan ätherische Öle anbietet. „Wir haben hier immer ein sehr nettes Publikum“, sagt sie. Wie lange die Besucher des Marktes aber noch im Schatten des zwölf Meter hohen, mit goldenen Kugeln geschmückten Tannenbaums inmitten des Theatervorplatzes einkaufen wird, ist nicht klar. „Sobald das Theater abgerissen wird, werden wir in die Fußgängerzone ausweichen“, sagt Horst Römgens. „Bis zum Sommer müssen wir wissen, ob wir bis Anfang 2009 hier bleiben dürfen.“

Quelle: RP
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