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Mönchengladbach
Genuss und Musik lassen Rheydt und Gladbach zusammenwachsen

Mönchengladbach: Genuss und Musik lassen Rheydt und Gladbach zusammenwachsen
Action für jedes Alter: Die Kinder vergnügten sich unter anderem auf einem Karussell, und die Erwachsenen flanierten über eine Kunstmeile. An der ehemaligen Stadtgrenze stand ein besonderes Ortseingangsschild. FOTO: Raupold Isabella
Mönchengladbach. Das 14. Eine-Stadt-Fest war zum ersten Mal wirklich eine Meile lang. 31 Gastronomiebetriebe, ein Kunstmarkt, viel Musik und Aktionen für Kinder boten reichlich Abwechslung. Von Christian Lingen (Text) und Isabella Raupold (Fotos)

Von hoch oben, 30 Meter über dem Boden, hat man einen tollen Ausblick bis weit über die Stadtgrenzen hinaus. Aus dem Korb, der an einem Kranwagen an der Breite Straße hängt, muss man aber gar nicht weit schauen, um etwas Außergewöhnliches zu sehen. Es reicht auch einfach nur ein Blick nach unten auf das Eine-Stadt-Fest. Das fand am Wochenende zum 14. Mal statt und erstreckte sich über eine Länge von rund 1,6 Kilometern. Der Kranwagen war nur eine von vielen Attraktionen.

Zwar soll das Eine-Stadt-Fest das Gefühl vermitteln, dass Rheydt und Gladbach doch eigentlich zusammengehören, doch vor allem ist das Fest eine Genussmeile. Und das im wahrsten Sinne. Denn eine Meile ist rund 1,6 Kilometer lang. Zu essen gab es, was immer man sich vorstellen kann. Von der Tomatensuppe über Schnitzel, vegane Cheeseburger und Slow Food bis hin zu Nudeln, Flammkuchen und Pommes, die mit 4,50 Euro pro Portion doch recht teuer waren, wurde für jeden Geschmack etwas geboten. Wirklich störend war nur der durch den Wind aufwirbelnde Sand. Als Beilage zum Schnitzel war das nicht wirklich schön.

Mit einem Tuk-Tuk konnten die Besucher des Festes eine 15 Minuten dauernde Stadtrundfahrt unternehmen. FOTO: Raupold Isabella

Viel Spaß hatten die Kinder auf der Breite Straße. Dort konnten sie am Glücksrad drehen, auf der Hüpfburg toben oder Colaskästen hinaufklettern. Besonders beliebt waren des Hoverboards eines Elektronikmarktes. Mit ihnen konnten die Besucher durch einen Parcours flitzen. Der Kinderbereich war auch Startpunkt für die Tuk-Tuks, die sich auf eine 15 Minuten dauernde Stadtrundfahrt begaben und sich in Kurven leicht zur Seite neigten.

Entlang der Richard-Wagner-Straße erstreckte sich ein kleiner Kunstmarkt. Von sehr viel Schmuck und Mode bis hin zu schönen Dingen wie geschnitzten Stiften, Glaskunst und Verzierungen für den Türrahmen gab es Kunst aus vielen Bereichen. Marco Rothermel vom Verein Campus, der das Eine-Stadt-Fest ausrichtet, war sehr zufrieden. "Es war an allen Tagen rappelvoll. Das haben wir uns gewünscht", resümierte er. Die Tische, die er am Stand des Restaurants Rosenmeer anbot, waren schon früh reserviert. "Hier trifft man Leute, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht. Beim Eine-Stadt-Fest trifft man sich einfach gerne", sagt Rothermel.

Das Eine-Stadt-Fest erstreckte sich über eine Länge von 1,6 Kilometern. Unterwegs trafen die Besucher unter anderem auf Borussia-Maskottchen Jünter. Wer hungrig war, konnte sich bei einem der 31 Gastronomiebetriebe stärken. Von Schnitzel über vegane Burger bis zu Slow Food gab es etwas für jeden Geschmack. FOTO: Raupold Isabella

Ein Höhepunkt des Festes ist auch immer das Musikprogramm. Zum Inventar gehört "Booster". Gladbachs beliebteste Coverband spielt jedes Jahr beim Fest. Am Samstagabend gab es einen weiteren Hingucker. Bei einer Allstar-Session standen Musiker auf der Bühne, die sonst in den Bands von Weltstars spielen. An der Spitze stand Sängerin Sandra Kozlik. Außerdem sorgten Bands wie "Wayne" und "Obergärig" für gute Laune. Zwischendurch gab es auf der Bühne aber auch anderes Programm. So zeigte ein Fitnesscenter sein Zumba-Angebot, und Cheerleader tanzten. Gestern Morgen fand auf der Bühne ein Gottesdienst statt.

Quelle: RP
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