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Mönchengladbach
Giesenkirchen: Rattengift tötete Boxer

Mönchengladbach. In Giesenkirchen ist die Empörung groß. Denn an der Mülforter Straße, in der Nähe eines Sportplatzes, ist offenbar in der vergangenen Woche Rattengift ausgelegt worden, ohne dass die Bevölkerung darauf hingewiesen wurde.

Ein Hund starb bereits an dem Gift, und die Anwohner möchten sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Rattenköder in Kinderhand geraten wären. Rita Skora will nun Anzeige erstatten. Es war ihr Hund, der an dem Gift starb. "Er muss einen der Köder bei einem Spaziergang an der Mülforter Straße in der Nähe des Abzuggrabens gefressen haben", sagt die Giesenkirchenerin. Zunächst habe sie nichts Böses geahnt. Ihr Boxer Askan litt zuerst unter Appetitlosigkeit. Als die Beschwerden schlimmer wurden, gingen sie zur Tierklinik. Dort sei schnell entdeckt worden, dass der Hund an einer Vergiftung leidet. Alle Rettungsversuche halfen nicht. Gestern starb der Boxer. "Er ist nach innen verblutet", sagt Rita Skora. Sie rief die Stadt an. Dort sei ihr bestätigt worden, dass an der Stelle Rattengift ausgelegt worden sei. Doch damit wäre eine Firma beauftragt worden, und die sei auch für die Hinweisschilder verantwortlich. Letzters bestätigte gestern Stadtsprecher Wolfgang Speen.

Auch Rita Skoras Nachbar ist sauer: " Wenn schon ein 40-Kilo-Hund stirbt, möchte ich mir nicht vorstellen, was mit einem Kind passieren kann, das nur 20 Kilogramm wiegt." Auch er hätte zumindest Warnschilder erwartet.

Quelle: RP
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