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Mönchengladbach
Gladbach entdeckt sein größtes Pfund

Mönchengladbach. 20 Millionen Menschen aus drei Ländern erreichen Gladbach in 90 Minuten Fahrtzeit. Die Lage im Herzen Europas ist ein Grund für den Aufschwung der Stadt. Der lässt sich inzwischen auch an Zahlen festmachen. Von Ralf Jüngermann

Im jüngsten Prognos-Zukunftsatlas kommt Mönchengladbach auf Platz 316 von 402 aller Städte und Kreise in Deutschland. Das ist deutlich grauer als die Stimmung in der Stadt. Grund dafür ist allerdings vor allem die große Zahl an Einkommensschwachen in der Stadt (Platz 382 bei der sozialen Lage). Bei der Demografie und der Dynamik (Platz 144) und der Dynamik (159) liegt Gladbach gut - und deutlich besser als die Nachbarstadt Krefeld und auch die Nachbarkreise. Der Aufschwung kommt also langsam in den Rankings an. Woran das liegt, kann man an einigen Zahlen ablesen, die die Wirtschaftsförderungs- und die Entwicklungsgesellschaft für den gerade erschienenen Immobilienmarktbericht zusammen gestellt haben.

Gladbach liegt im Herzen Europas. Knapp 20 Millionen Menschen sind nach 90 Minuten Autofahrt hier. Das ist nicht nur interessant für Veranstalter von Großereignissen. Sondern auch für Unternehmen, die Waren vertreiben. Mehr Beschäftigte, mehr Büros, mehr Einwohner - dass die Stadt nur dann wächst, wenn es ein Angebot auf dem Arbeitsmarkt gibt, kann man an der Entwicklung der vergangenen Jahre ablesen. Fast alles ist in Mönchengladbach gestiegen, und zwar markant: die Zahl der Bürobeschäftigten, die Spitzenmieten für Büros, die Nachfrage nach Häusern und Eigentumswohnungen und damit auch deren Preise.

Das Wachstum ist also schon da. Doch das dürfte erst der Anfang sein. Denn seit der Immobilienmesse Expo Real ist klar: Die Stadt macht ernst mit "mg +". Es sind jede Menge Projekte auf dem Weg, die Gladbach mittelfristig noch bessere Zahlen bescheren dürften.

Quelle: RP
 
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