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Mönchengladbach
Gladbach wird als Bahnstandort aufgewertet

Mönchengladbach. Mönchengladbachs Zuganbindung soll deutlich besser werden. Gestern haben Nahverkehr Rheinland (NVR), Verkehrsverbund Rhein- Ruhr (VRR), Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und DB Regio NRW die Verkehrsverträge für den künftigen Betrieb der Nahverkehrslinien RE 8, RB 33 und RB 27 unterzeichnet.

Damit wurde der Auftragsvergabe zum Betrieb der Linien zwischen Koblenz und Mönchengladbach sowie Essen und Aachen an die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn besiegelt.

OB Hans Wilhelm Reiners, zugleich Verbandsvorsteher des VRR, begrüßte die Entscheidung: "Sie stärkt den Nahverkehr für Stadt und Region und sorgt für mehr Komfort auf den Strecken. Nicht nur die Pendler von und nach Gladbach können sich über mehr Fahrten und modernere Fahrzeuge freuen."

Die Regionalexpress-Linie 8 führt von Gladbach über Köln und Bonn-Beuel nach Koblenz. Der neue Verkehrsvertrag tritt Ende 2019 in Kraft und umfasst eine Laufzeit von 15 Jahren, in denen jährlich 1,9 Millionen Zugkilometer zu leisten sind. Die Regionalbahn-Linie 33 (bisher Aachen - Gladbach - Krefeld - Duisburg) soll ab Ende 2020 bis nach Essen verlängert werden. Das ausgeschriebene Volumen umfasst rund zwei Millionen Zugkilometer pro Jahr. Gegenüber dem heutigen Umfang steigt die Kilometerleistung auf beiden Linien um 20 Prozent. Für den Betrieb von RE 8 und RB 33 ist der Einsatz von Neufahrzeugen vorgesehen, die für Bahnsteighöhen von 38 bis 96 Zentimetern geeignet sind. Für die Regionalbahn 27 von Gladbach über Köln nach Koblenz steigt die Kilometerleistung ab Ende 2019 um 50 Prozent auf 2,4 Millionen Zugkilometer. Künftig fahren die Züge über Köln/Bonn/Flughafen, weil der Laufweg mit dem der Linie RE 8 getauscht wird. Die eingesetzten Fahrzeuge sollen vorher aufwendig modernisiert werden.

Quelle: RP
 
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