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Mönchengladbach
Gladbach zeigt Flagge gegen Gewalt gegen Frauen

Mönchengladbach. Der 25. November ist von den Vereinten Nationen zum Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen deklariert. Die Gleichstellungsstelle der Stadt beteiligt sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei an einer internationalen Kampagne von "terres des femmes". In Mönchengladbach werden an städtischen Verwaltungsgebäuden, bei der Polizei, an der Hochschule und am Gewerkschaftshaus Fahnen mit der Aufschrift: "Nein zu Gewalt an Frauen - frei leben - ohne Gewalt" gehisst.

Es darum Flagge zu zeigen und Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu ächten. "Gewalt gegen Frauen ist leider ständig ein aktuelles Thema", sagt Silvia Henke von der Frauenberatungsstelle. "Es gibt Erfolge, wie das im Juli 2016 in Deutschland neu verabschiedete Sexualstrafrecht." Die Kampagne "Nein heißt Nein!", zu der sich bundesweit Frauen, Verbände und Institutionen über Parteigrenzen hinweg zusammengeschlossen haben, habe zu einem Erfolg geführt. "Somit wird erstmals der sexuellen Selbstbestimmung der Frau in einem Gesetz Rechnung getragen.

Es geht jetzt darum, zu sehen, wie die Gesetzesänderung in den Alltag wirkt und ob die Situation sich für die betroffen Frauen verbessert." Monika Hensen-Busch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, ergänzt: "Der Arbeitskreis GGIB fordert zum Aktionstag die dauerhafte Absicherung der Arbeit von Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern. Er macht es sich zur Aufgabe, für die besondere Situation von Gewalt betroffenen Frauen in unserer Stadt zu sensibilisieren, das bestehende Unterstützungsangebot zu vernetzen sowie die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

" Der Arbeitskreis gegen Gewalt in Beziehungen engagiert sich seit 2001 in Mönchengladbach für die Rechte und den Schutz von Frauen und Kindern, die von Gewalt betroffen sind. Im Arbeitskreis haben sich die Frauenberatungsstelle, das SkF-Frauenhaus, das Frauenhaus Rheydt, die Polizei und die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach zusammengeschlossen.

Quelle: RP
 
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