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Mönchengladbach
Gladbacher Brauchtum gedachte seiner Toten

Mönchengladbach. Würdevoll war die Stimmung bei der Premiere, die am Samstag im St. Kamillus-Kolumbarium an der Kamillianerstraße stattfand. Denn dort wurde zum ersten Mal der im vergangenen Jahr verstorbenen Schützen und Karnevalisten gedacht. Von Philip Hütter

Die Gäste begrüßte Jochen Bücker, Karnevalsfreund, Geschäftsführer einer Baugesellschaft und Initiator der Ehrung. Darauf folgte Bezirksbundesmeister Horst Thoren, der stellvertretend für die zahlreich anwesenden Schützen ein Grußwort sprach und dabei den Wunsch ausdrückte, dass "uns diese Zusammenkunft hier" stärke und "das Gefühl von Trauer und Hoffnung" verbinde.

Im Anschluss sprach Bernd Gothe, Vorsitzender der Mönchengladbacher Karnevalsverbandes, davon, dass er stolz sei, "ein Mönchengladbacher zu sein". Er sah in der Veranstaltung ein beispielgebendes Handeln des Gladbacher Brauchtums. Nirgendwo sonst würde seiner Kenntnis nach so aktiv an verstorbene Brauchtumsfreunde, Karnevalisten und Schützen, gedacht. Nach Gothes Grußwort, dass er stellvertretend für die ebenfalls in großer Zahl erschienenen Karnevalisten sprach, fand die Verlesung der Namen der Toten statt, die auch auf einer neu errichteten Stele im vorderen Teil der Kirche festgehalten sind.

Die Konzeption der Gedenkveranstaltung entstand im Rahmen einer Kooperation von Karnevalisten und Schützen. Nach dem Wunsch von Bezirksbundesmeister Horst Thoren soll sie genauso Tradition werden wie das Mönchengladbacher Sommer- und Winterbrauchtum selbst.

Quelle: RP
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