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Mönchengladbach
Gladbacher erwirtschaften 15 Milliarden Euro

Mönchengladbach. Die Unternehmen in der Stadt haben einen Rekordumsatz erreicht, die Wirtschaft wächst seit Jahren.

Der Wirtschaftsstandort Mönchengladbach boomt. Was viele längst spüren oder zumindest ahnen, haben nun auch die Landesstatistiker festgestellt und eine beeindruckende Zahl berechnet: Die rund 9600 umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Mönchengladbach haben im Jahr 2014 einen Gesamtumsatz von fast 15 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem neuerlichen Zuwachs von 2,6 Prozent im Vergleich zu 2013. Das teilte das statistische Landesamt IT NRW jetzt mit. Zuletzt lag die Mönchengladbacher Wirtschaft im Jahr 2007 mit 14,8 Milliarden Euro auf einem ähnlich hohen Niveau. Mit anderen Worten: Die Unternehmen in der Stadt haben erstmals das Niveau von vor der Weltwirtschaftskrise erreicht und diesmal sogar übertroffen.

Das schlägt sich natürlich auch in der Beschäftigung nieder. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen liegt bei über 92.000 - ebenfalls ein Rekordniveau. "In der Summe geht es dem Standort so gut wie lange nicht mehr", sagt Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFMG. "Allerdings sind die Erwartungen nicht in allen Segmenten gleich positiv." Wer etwa viel nach Russland oder China exportiere, der muss derzeit eher mit Auftrags-Einbußen leben. Dienstleistern, Maschinenbauern, Logistikern und IT-Unternehmen hingegen geht es in der Mehrheit ausgesprochen gut.

Die Entwicklung ist auch deshalb so bemerkenswert, weil etwa Düsseldorf, Krefeld und der Rhein-Kreis Neuss Einbußen bei der Wirtschaftskraft hinnehmen mussten. Im gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf sanken die Umsätze leicht um 0,2 Prozent. In der Statistik werden nur Unternehmen mit mehr als 17.500 Euro Umsatz berücksichtigt.

(angr)
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