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Mönchengladbach
Gladbacher tricksen Betrüger aus

Mönchengladbach. Die Masche ist einfach und alt, aber offenbar immer noch erfolgreich: Jemand bietet Waren gegen Vorkasse an, die es gar nicht gibt. Die Bundespolizei traf im Düsseldorfer Hauptbahnhof auf einen solchen Betrüger und nahm ihn fest.

Der 43-jährige Niederländer hatte über das Internet eine Modelleisenbahn angeboten, die von einem 70-jährigen Mönchengladbacher gekauft wurde. Er hatte sie per Vorkasse bezahlt, aber die Ware nie bekommen.

Daraufhin hatte sich ein Bekannter des Mönchengladbachers eingeschaltet. Dieser gab ebenfalls an, eine Modelleisenbahn bei dem Tatverdächtigen erwerben zu wollen. Der Niederländer erklärte, dass er erst das Geld haben müsste, da sich die Ware noch bei einem Freund befände. Und dieser würde die Modelleisenbahn erst rausgeben, wenn er das Geld hätte. Da der Bekannte des Geschädigten den geforderten Betrag aber nicht überweisen wollte, vereinbarte man ein Treffen im Düsseldorfer Hauptbahnhof. Der Mönchengladbacher meldete sich bei der Bundespolizei und berichtete von dem Scheinkauf. Schnell wurde klar, dass es sich hier um eine Betrugsmasche handeln könnte. Die Bundespolizei begab sich mit zivilen Ermittlungsbeamten an den Übergabeort und beobachtete diesen.

Als der bis dato unbekannte Tatverdächtige eintraf, gaben sich die zivilen Bundespolizisten zu erkennen und überprüften seine Personalien. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Niederländer wegen einer Vielzahl von Betrugsdelikten in Untersuchungshaft muss und per Haftbefehl gesucht wurde. Außerdem gab es aktuell von drei anderen Staatsanwaltschaften Aufenthaltsermittlungen wegen ähnlicher Straftaten.

(gap)
 
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