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Mönchengladbach
Glasverbot in Giesenkirchen funktionierte

Mönchengladbach. Zum ersten Mal herrschte gestern während des Möhnentreibens auf dem Konstantinplatz in Giesenkirchen absolutes Glasverbot. Das war nötig geworden, nachdem in den vergangenen Jahren immer mehr Scherben auf dem Platz lagen. Glasflaschen waren vor allem von Jugendlichen teils mit Absicht auf den Boden geworfen worden. Polizei und Ordnungsamt zeigten daher gestern erhöhte Präsenz und sprachen Personen mit Glasflaschen oder Gläsern an. Während des Rathaussturms funktionierte das Glasverbot. An den Bierwagen und an Ständen der umliegenden Geschäfte gab es nur Plastikbecher. Einige Besucher brachten sie sogar selber von zu Hause mit.

"Wir sind froh, dass die Polizei und das Ordnungsamt heute hier sind. So können wir sicher feiern. Das Glasverbot ist auf jeden Fall sinnvoll", sagte Sarah-Victoria Paulus von der KG Botterblom, die den Rathaussturm veranstaltet. Auch Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer sah das so. Ein Bier trinken könne man schließlich auch aus einem Plastikbecher. "Hier ist es in den vergangenen Jahren nachmittags zu Problemen mit Scherben gekommen. Das möchten wir in diesem Jahr vermeiden", sagte er. Bis auf ein paar Platzverweise blieb alles ruhig.

(cli)
 
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