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Mönchengladbach
Gütesiegel für Berufs- und Studienberatung

Mönchengladbach. Für ihr großes Angebot im Bereich Berufsberatung bekam die Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk von der Stadt nun ein Gütesiegel. Dieses gilt es nun zu behaupten und das Angebot weiter auszubauen. Von Christian Lingen

Wie geht es nach der Schule weiter? Soll ich studieren oder eine Ausbildung machen? Diese Fragen stellen sich viele Schüler, und die Entscheidung ist für manchen gar nicht so einfach. Da ist es gut, wenn an der Schule eine ausführliche Berufsorientierung geboten wird und man sich schon früh damit befassen kann, wie die Zukunft aussehen soll. Die Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk ist eine solche Schule, in der den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, die eigenen Stärken zu erkennen und sich Gedanken über das Berufsleben zu machen. Für die Qualität der Berufsorientierung bekam die Schule nun das Siegel "Berufswahl- und Ausbildungsfreundliche Schule" verliehen und ist damit eine von 16 Mönchengladbacher Schulen, die dieses Siegel tragen.

"Es ist eine bittere Tatsache, dass die Probleme der Gesellschaft in die Schulen getragen werden und sie immer mehr Aufgaben haben", sagt Schuldezernent Dr. Gert Fischer, der das Siegel an Schulleiterin Ina Klein überreichte. Die Schüler auf Beruf und Studium vorzubereiten, werde immer wichtiger. Und die Qualität dieser Vorbereitung wird immer besser. Noch vor wenigen Jahren gab es an den Schulen kaum Angebote in diese Richtung. Wichtig sei es aber, alle Möglichkeiten aufzuzeigen. "Schule ist nicht dafür da, Kinder parat zu machen für die Wirtschaft. Da herrscht ein großes Missverständnis", so Fischer. Dass es besser geht, zeigt die Hans-Jonas-Gesamtschule mit ihren Projekten. Dort gehen die Beratung und die Auseinandersetzung mit der Berufswelt über das normale Maß hinaus. So kooperiert die Schule unter anderem mit SMS. Ein detailliertes Bewerbungstraining ist für die Schüler längst zur Normalität geworden.

"Wir möchten unseren Schülern helfen, die richtige Entscheidung zu treffen für das Leben nach der Schule", sagt Schulleiterin Ina Klein. In den vergangenen Jahren erarbeitete die Schule ein Konzept, wann welche berufsorientierende Maßnahme bei den Schülern angebracht ist und hinterfragt sich dabei immer wieder selbst. Das Ziel ist eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Auf dem Siegel der Stadt kann sich die Schule jedoch nicht ausruhen, sondern muss nun ihre Standards in der Berufsorientierung behaupten und ständig neu anpassen, um das Siegel zu behalten. Es gilt nämlich nicht für die Ewigkeit. Immer wieder wird überprüft, ob die Schulen, die das Siegel bekommen haben, es weiterhin verdienen.

Quelle: RP
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