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Mönchengladbach
Gymnasium freut sich über 35 neue Notebooks

Mönchengladbach. Dass in der heutigen Zeit niemand mehr um das Thema Digitalisierung herum kommt, ist bekannt. Die Veränderungen, die der technische Wandel mit sich bringt, sind in fast allen Lebensbereichen zu spüren. Auch in den Schulen, denn speziell die jüngere Generation verbringt einen großen Teil ihrer Freizeit mit dem Konsum digitaler Medien. Deshalb gründete das Gymnasium am Geroweiher eine Computer-AG, in der die Schüler unter Leitung von Informatik- und Mathematiklehrer Felix Nattermann sowohl Programmiersprachen wie Small Basic, Delphi oder Java als auch Kentnisse in Grafikbearbeitung, Netzwerktechnik oder Homepagegestaltung vermittelt bekommen. Von Klemens Zirngibl

Seit seiner Gründung erfreut sich der Kurs stetig wachsender Beliebtheit. "Wir hatten dieses Jahr wieder viele so Anmeldungen, dass die Teilnehmerzahl von 55 auf 70 gestiegen ist", berichtet Nattermann, der für sein Engagement 2014 den Deutschen Lehrerpreis erhielt. Jedoch kam das Gymnasium durch die große Nachfrage auch schnell an die Kapazitätsgrenze. "Die Schüler mussten zum Teil zu dritt oder zu viert an einem Computer sitzen. So kann man nur schwer lernen, weil jeder sein eigenes Tempo hat und deshalb auch - im besten Fall - mit einem eigenen PC arbeiten sollte", wie Nattermann berichtet.

Diesem Problem hat sich nun das Gladbacher Unternehmen MCD Medical Computers Deutschland angenommen. "Die AG ist ein großartiges Projekt. Gerade wir als Hersteller von IT-Systemen sind überzeugt, dass der sichere, reflektierte Umgang mit Computern und dem Internet heutzutage genauso wie Lesen, Schreiben und Rechnen auf den Lehrplan gehört", begründet Geschäftsführer Thomas Hollex die Entscheidung, 35 Notebooks im Wert von über 10.000 Euro an das Gymnasium zu spenden. "Das ist super, jetzt gibt es keinen Streit mehr, wer mal tippen darf, und jeder kann was lernen", freut sich Corinna Heinze, die schon seit fünf Jahren Mitglied der AG ist.

Allerdings profitieren von dieser Investition nicht nur die Schüler, sondern auch die Gladbacher Unternehmen könnten Nutzen daraus ziehen. "Wir sehen die Spende auch als eine Art Appell, dass andere Konzerne vielleicht nachziehen. Wir wollen doch alle, dass die Qualifikation der Auszubildenden möglichst hoch ist, denn dadurch wird jedem die Berufsausbildung enorm erleichtert", wie Hollex betont.

Quelle: RP
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