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Mönchengladbach
Handwerk und Jazz - das passt

Mönchengladbach. Der achte Jazz-Frühschoppen war ein großer Erfolg. Dank musikalischer Unterstützung. Von Sebastian Eußem

Das Haus der Volksbank war gewiss das amerikanischste Stück Gladbachs. Neben den zahlreichen USA-Flaggen, Jazz-Postern und Kakteen erinnerte vor allem die Musik des Mönchengladbacher Jazz-Musikers Manfred "Manni" Schmelzer und seiner gestrigen Band an einen Hauch von New Orleans. Im Rahmen des achten "Jazz-Frühschoppen" lud die Volksbank gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft zum geselligen Verweilen ein. Bei kühlen Getränken, einem großen Buffet und heißgelaufenem Grill verbrachten rund 200 Gäste ein paar entspannte Stunden, bei dem die äußeren Bedingungen nicht besser hätten sein können.

Kreishandwerksmeister Frank Mund hatte bei der Begrüßung der Gäste dafür auch die passende Begründung parat: "Der Wettergott muss ein Konto bei der Volksbank haben." Dass ausgerechnet Jazz an diesem Vormittag gespielt wurde, veranlasste ihn zu einem Vergleich. Ein amerikanischer Reporter hatte einst den Begriff Jazz definiert, bei dessen Beschreibung konnte Mund die ein oder andere Parallele zum Handwerkerwesen herstellen. Jazz sei "Leben, Kraft und Elan. Diese Dinge passen auch sehr gut auf uns Handwerker."

Neben den Handwerkern hatten auch Größen der lokalen Wirtschaft und der Politik den Weg ins Haus der Volksbank gefunden. Neben dem Gastgeber Otmar Tibes, Vorstandsmitglied der Volksbank, waren beispielsweise auch Armin Marx, Vorstand der NEW, oder der künftige Hauptgeschäftsführer der IHK, Jürgen Steinmetz an den vielen Rundtischen beim lockeren Plausch zu sehen. Doch auch die Chefs von morgen lauschten den Klängen Manni Schmelzers. Frederike Königs, eine der ersten Studentinnen des trialen Handwerks-Management-Studiums der Hochschule Niederrhein, schätzt "die sehr lockere Atmosphäre der Veranstaltung. Nach dem letzten Jahr bin ich das zweite Mal hier, es macht sehr viel Spaß." Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Stefan Bresser, ist zwar nicht unbedingt ein leidenschaftlicher Jazz-Fan, kann dem Konzept aber nur Positives abgewinnen: "Es ist ein ganz ungezwungener Vormittag. Die Leute kommen sehr nett ins Gespräch und können ihre Gedanken austauschen. Diese Form der lockeren Unterhaltung kommt bei den Gästen immer sehr gut an."

Quelle: RP
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