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Mönchengladbach
Hauptschüler laufen für Tafel und Insel Tobi

Mönchengladbach: Hauptschüler laufen für Tafel und Insel Tobi
Die Schüler Kerem (links) und Sophie (rechts) überreichten die Spende an Monika Bartsch (Tafel) und Wolfgang Müller (Insel Tobi). FOTO: Detlef Ilgner
Mönchengladbach. Die Neuwerker haben beim Spendenlauf insgesamt 6500 Euro erreicht und übergaben nun das Geld. Von Nina Jedrychowski

"Helfen durch Laufen" - unter diesem Motto machten rund 300 Schüler der Katholischen Hauptschule Neuwerk beim Spendenlauf mit. "Insgesamt seid ihr über 5.000 Kilometer gelaufen und habt somit 6.500 Euro eingesammelt. Das ist eine super Leistung", sagte der Leiter der Katholischen Hauptschule Neuwerk, Thomas Cyganek. Die Spendensumme kommt auf Wunsch aller Teilnehmer und Akteure sowohl dem Verein "Mönchengladbacher Tafel" als auch dem Förderverein "Insel Tobi" zugute.

Schüler der Hauptschule überreichten die Spendengelder im Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Maria Himmelfahrt an die Vereine. Die Tafel erhielt eine Spendensumme in Höhe von 2500 Euro. "Mit den Spenden decken wir unsere Betriebskosten ab, kaufen haltbare Lebensmittel für die eintausend Einzelpersonen, die uns jede Woche besuchen, und beliefern Jugend- und Freizeiteinrichtungen mit Lebensmitteln", sagte Monika Bartsch, Vorsitzende der Tafel. Einhundert ehrenamtliche Mitarbeiter helfen bei der Tafel aus und sortieren täglich die gespendeten Lebensmittel. "Wir sind auf die Spenden angewiesen. Wir haben nicht viele Spenden, die so hoch wie von der Katholischen Hauptschule Neuwerk sind", sagte Bartsch.

Sehr dankbar über die Spende von 4000 Euro zeigte sich auch Wolfgang Müller, ehemaliger Leiter der Kinderklinik des Krankenhauses Neuwerk und ärztlicher Beirat des Fördervereins Insel Tobi, im Schulgottesdienst. Diese spendet zum zweiten Mal an die Kinderklinik des Neuwerker Krankenhauses. "Mit dieser Spende werden wir die Fachkräfte bezahlen, die vier Räume ausstatten und weiteres Equipment anschaffen", sagt Müller.

Der Förderverein "Insel Tobi" wurde 2009 gegründet und ist eine palliativmedizinische Einrichtung für Kinder mit Handicaps in den Räumlichkeiten der Kinderklinik des Neuwerker Krankenhauses. "Wir sind keine Sterbebegleitung und kein Kinderhospiz. Wir nehmen die Mädchen und Jungen, die körperlich oder geistig vom Leben gezeichnet sind, für rund zwei Wochen auf, um so deren Eltern oder Geschwistern für eine kurze Zeit eine Auszeit zu gönnen", erklärte Müller.

Quelle: RP
 
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