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Mönchengladbach
Hephata baut Wohnhaus für Menschen mit Hirnschäden

Mönchengladbach: Hephata baut Wohnhaus für Menschen mit Hirnschäden
CDU-Politiker Jochen Klenner (2.v.r.) informierte sich bei Hephata. Auf dem Foto v.l.: Berater Christian Houben, Christian Dopheide, theologischer Vorstand, Beraterin Brigitte Beutner und Klaus-Dieter Tichy, kaufmännischer Vorstand. FOTO: Hephata
Mönchengladbach. In Deutschland erleiden jährlich etwa 470.000 Menschen durch Unfall, Schlaganfall, Hirnblutung, Tumor, hirnorganische Krankheiten oder Vergiftungen einen Hirnschaden. Etwa 70.000 von ihnen benötigen nach der Behandlung dauerhaft Hilfe. Hephata bietet für Betroffene und ihre Angehörigen an der Urftstraße eine Beratungsstelle an. Der CDU-Landtagsabgeordnete Jochen Klenner informierte sich jetzt über die Arbeit der Einrichtung.

Im Mittelpunkt des Gespräches mit den beiden dort tätigen Beratern Brigitte Beutner und Christian Houben stand nicht nur, welche konkreten Hilfen Betroffene bekommen können, wenn sich ihr gewohntes Leben - etwa durch einen Verkehrsunfall mit einer Hirnverletzung - völlig verändert. Ebenso wichtig ist in einem solchen Fall, wie sich dann das Leben der Angehörigen - vor allem des Ehepartners und der Kinder - neu ausrichtet. Es folgt meist ein tiefer Einschnitt. Klenner betonte, es sei für ihn entscheidend wichtig, dass gerade auch die Angehörigen der Betroffenen unterstützt werden, damit sie Zeit bekommen, mit der Situation umzugehen und zum Beispiel ihren Beruf weiter ausüben zu können. Neben der Beratungsstelle bietet die Einrichtung Hephata auch adäquate Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten für diesen Personenkreis.

Aufgrund der hohen Anzahl von Betroffenen wird Hephata in Giesenkirchen-Meerkamp ab Juni 2018 mit dem Bau eines weiteren Wohnhauses für zwölf Menschen mit erworben Hirnschäden beginnen. Für diesen Neubau hatte Jochen Klenner bei seinem Besuch gute Nachrichten im Gepäck: Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW wird dieses Bauprojekt mit 228.000 Euro fördern.

Quelle: RP
 
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