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Mönchengladbach
Hephata-Crossing: Das findet auch der OB richtig gut

Mönchengladbach. Als Darth Vader die Bühne betrat, bekamen die Älteren unter den zahlreichen Zuschauern eine Gänsehaut. So auch Mirko Tanaskovic. Wie viele andere der engagierten Mitarbeiter der Hephata-Jugendhilfe ist er mit dem Star-Wars-Universum von George Lucas aufgewachsen und ermöglichte mit seinen Kollegen das nun schon neunte Hephata-Crossing. Von Philipp Hütter

Hephata-Crossing ist einer der zahlreichen Beiträge, die von der evangelischen Stiftung für die Integration von geistig und körperlich beeinträchtigten Menschen in der Stadt geleistet werden. Im Laufe dieses Erlebnis-Wochenendes messen sich die jungen Mitglieder der Hephata-Wohn- und Betreuungsgruppen in verschiedenen Disziplinen. Unter anderem standen dieses Jahr gemeinsames Kanufahren, eine Fahrradtour, das Schreiben von Liedtexten und ein fröhlicher Abend am Lagerfeuer auf dem Plan.

All das findet aber nicht ohne die Einbindung in einen spielerischen Wettbewerb statt. Allerdings entscheidet nicht die Geschwindigkeit bei der Lösung der gestellten Aufgaben über Sieg oder Niederlage, sondern die Kreativität der Teams. Und so konnten sich dieses Jahr "The Avengers" aus der Gruppe Übach mit 375 Punkten gegen die Teams "The Fusion" und "Die Superstars" durchsetzen. Aber auch die anderen 14 teilnehmenden Gruppen durften sich über einen gemeinsamen starken vierten Platz freuen, wobei die "Hirschgruppe" noch die Sondertrophäe des Knuffi Cups in Empfang nehmen durfte, mit dem das knuffigste Team gewürdigt wird.

OB Hans Wilhelm Reiners betonte bei der Siegerehrung am Sonntag, dass er immer wieder gerne in die Räumlichkeiten von Hephata komme. Es sei wichtig, "gemeinsam etwas zu unternehmen", so der sportlich mit dem Motorroller bei der Hephata in der Brunnenstraße eingetroffene erste Bürger der Stadt.

Quelle: RP
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