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Mönchengladbach
Hephata feiert neue Wohnungen

Mönchengladbach. In dem Neubau in Mülfort hat jeder Bewohner sein eigenes Reich. Von Bent Langner

Es ist ein sonniger Nachmittag und auf der Fläche vor dem von außen fast fertig aussehenden Haus wird gegrillt, sich unterhalten und gelacht. Die Stiftung Hephata hat am Jöbgesbergweg zum Baustellenfest eingeladen. Zelebriert wird, dass der Neubau fast bezugsbereit ist. Eigentlich stand an dieser Stelle bereits ein Haus, das auch von Hephata genutzt wurde. "18 Menschen wohnten hier zusammen mit einer Betreuerfamilie", sagt Hannelore Jennes-Stelter, Regionalleiterin Süd bei Hephata Wohnen. Aber das Haus war bereits über 100 Jahre alt und ließ an vielen Stellen zu wünschen übrig. Es wurde also beschlossen, neu zu bauen.

Der Neubau soll den Bewohnern, die alle in Hephata-Werkstätten und -Betrieben arbeiten, ein selbstständiges Leben ermöglichen. Die wurden auch aktiv in die Planung eingebunden. So entschieden sie, dass sie gerne in Einzelwohnungen einziehen wollen. "Sie kommen aus dem betreuten Gruppenwohnen, da ist das hier ein großer Schritt nach vorn", sagt Jennes-Stelter.

Im Neubau ist Platz für acht Wohnungen mit je zwei Zimmern, eins davon mit Küchenzeile, einem Badezimmer und einer Terrasse beziehungsweise einem Balkon. Außerdem gibt es einen Gemeinschaftsraum, der für Feste genutzt werden kann, und ein Büro, das tagsüber besetzt sein wird.

Silvia Moll, die im alten Haus gelebt hat und auch im neuen wohnen wird, ist begeistert. Der Altbau sei ganz okay gewesen, sagt sie. Wenn sie über den Neubau spricht, leuchten ihre Augen: "Das Haus ist super", schwärmt sie. Sie hat sich sogar schon eine Wohnung ausgeguckt. "Im ersten Stock, auf der Rückseite. Die goldene Mitte", teilt sie vergnügt mit. Christian Dopheide, theologischer Vorstand der Stiftung Hephata, lobt das Projekt und insbesondere den Neubau. Bis zum geplanten Bezug des Hauses müssen noch die Zimmer gemacht und Türen eingehangen werden, auch der Garten braucht noch Arbeit. Hierbei hilft einer der zukünftigen Bewohner einfach selbst, denn er arbeitet als Gärtner.

Quelle: RP
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