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Mönchengladbach
Herbrand sieht "positive Stimmung" bei Mercedes

Mönchengladbach. Eine "positive Stimmung" hat Richard Lacek-Herbrand gestern bei den Betriebsversammlungen in Krefeld und Mönchengladbach ausgemacht. Dort erläuterte der Herbrand-Geschäftsführer mit dem Betriebsrat den Mitarbeitern, wie der Betriebsübergang ablaufen wird. Wie berichtet übernimmt die Kevelaerer Herbrand-Gruppe zum 1. März die Mercedes-Benz-Niederlassungen in Krefeld und Gladbach.

"Es gibt natürlich Sorgen und Ängste bei den Mitarbeitern", so Lacek-Herbrand. Der Austritt aus dem Daimler-Verbund und der gleichzeitige Übergang in die private Kfz-Wirtschaft sei für die Betroffenen mit Fragen verbunden und Anlass für Verunsicherung. Nach den Gesprächen habe er den Eindruck gehabt, dass auch die Mehrheit mit einem positiven Gefühl aus dem Termin herausgegangen seien. Die Mitarbeiter verdienten bislang gut, weil sie nach Daimler-eigenem Tarif bezahlt wurden. Bei Herbrand verdienen sie weniger. Um Unterschiede zum bisherigen Gehalt auszugleichen, habe sich Herbrand entschlossen, mit einer freiwilligen übertariflichen Zulage die Lücke zu reduzieren: "In Summe ist es so gelungen, die Gehaltseinbußen für alle Mitarbeiter im Durchschnitt auf 7,9 Prozent zu reduzieren." Zudem erhielten Betroffene von Daimler einen Nachteilsausgleich.

(zel)
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