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Mönchengladbach
Herbrand will 30 Millionen Euro investieren

Mönchengladbach. Die Herbrand-Gruppe aus Kevelaer zieht nach Übernahme der Mercedes-Niederlassungen in Gladbach und Krefeld ein positives Fazit. Dadurch seien neue 30 Arbeitsplätze geschaffen worden. In einer Mitteilung weist das Unternehmen auf den "gelungenen Einstand" hin. Jetzt möchte es seine Standorte - insgesamt sind es 19 am Niederrhein und im Westmünsterland - weiterentwickeln. Dafür steht ein Investitionsvolumen von mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Es ist der nächste Schritt nach der Expansion in Mönchengladbach und Krefeld. Die beiden Geschäftsführer der Herbrand-Gruppe, Sven Holtermann und Richard Lacek-Herbrand, blicken dementsprechend zuversichtlich in die Zukunft. Investiert werden soll vor allem im Westmünsterland, dort sind umfangreiche Um- und Neubauarbeiten geplant. Am südlichen Niederrhein soll in "strategisch guter Lage an der Autobahn 44" zudem ein komplett neuer Standort, ein "Nutzfahrzeugkompetenzcenter", entstehen. Die Gespräche hierzu laufen, Näheres zum Ort wollte das Unternehmen noch nicht mitteilen.

Mit Blick auf die Übernahme der Mercedes-Niederlassungen in Mönchengladbach und Krefeld betonen die Geschäftsführer, dass sich viele Mitarbeiter, die bereits beim Konzern tätig waren, für einen Job bei Herbrand entschieden haben. Dies sei ein gutes Zeichen. "Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter", betont Sven Holtermann. Dabei setzt Herbrand auf Identifikation mit dem Unternehmen: Rund 60 Prozent aller Mitarbeiter an den 19 bestehenden Standorten sind Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen und haben bereits ihre Ausbildung bei Herbrand absolviert.

Die Übernahme habe auch Herausforderungen mit sich gebracht. So musste die gesamte IT-Infrastruktur pünktlich zum Wechsel für die Umstellung vorbereitet und startklar sein. Nahezu alle Computerprogramme ändern sich durch die Umstellung von Konzern auf Familienunternehmen und auch die Arbeitsabläufe unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander. Da die Buchhaltung, die Disposition und das Marketing für Krefeld und Mönchengladbach bisher über die Zentrale der Niederlassung abgewickelt wurde, musste das bestehende Verwaltungsteam infolge der Ausdehnung des Marktgebiets um mehr als 30 neue Mitarbeiter erweitert werden.

Richard Lacek-Herbrand hinzu: "Unseren neuen Mitarbeitern haben wir eine positive Zukunftsperspektive versprochen und dieses Versprechen werden wir halten. Die Sicherheit von fast 200 Arbeits- und Ausbildungsplätzen steht für uns an oberster Stelle. Wir wollen unsere Position in der Region ausbauen und festigen."

Quelle: RP
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