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Mönchengladbach
Herbstmarkt mit Spätsommerwärme

Mönchengladbach: Herbstmarkt mit Spätsommerwärme
Die kleine Conny aus Jüchen hilft ihren Eltern gerne am Kürbisstand. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. Beim 16. Herbstmarkt Giesenkirchen garantierten 120 Aussteller an Konstantinstraße und Konstantinplatz ein breites Angebot. Der verkaufsoffene Sonntag lud währenddessen zum Heimatshoppen ein. Von Angela Wilms-Adrians

Für den strahlenden Sonnenschein zum Herbstmarkt hatte Herbert Hannen eine einfache Erklärung: "Wir haben hier mit den höchsten Kirchturm und darum heute auch das schöne Wetter", stellte der Bäcker und Konditor verschmitzt fest. Der frühere Vorsitzende des veranstaltenden Gewerbekreises freute sich über das dichte Gedränge auf Konstantinstraße und Konstantinplatz, wo 120 Aussteller ein breites Angebot sicherten.

Hannen definiert das Herbstfest in Kombination mit dem verkaufsoffenen Sonntag als ein wichtiges "Come Together und erstes Zurückfinden nach den Sommerferien" zwischen Kunden und Händlern. "Der Herbstmarkt bietet viele Verweilmöglichkeiten. Giesenkirchen hat sich gastronomisch gemacht und ist abends die kleine Altstadt von Mönchengladbach", stellte der Vorgänger des jetzigen Gewerbekreis-Vorsitzenden Reimund Esser mit sichtlichem Stolz fest.

Tatsächlich waren der Innenhof bei "Kreuels" und das Eiscafé zum Beispiel gut besucht. Auf der Bühne am Platz stellten Alex Seebald und andere Schlagersänger ihre alten und neuen Hits vor. An Ständen und in den Geschäften gab es mit Schmuck, Kleidung, Zierkürbissen, Gewürzen, Haushaltsartikeln und Spielen ein breites Spektrum von dekorativen, kulinarischen und nützlichen Dingen. Heidi Zerreßen bot hausgemachte Marmeladen an, darunter ausgefallene Spezialitäten, wie Brombeer-Schoko-Chilli und Früchte mit Marzipan und Lakritz. "Alles ist mit viel Liebe und in kleinen Chargen gekocht", betonte Karl-Heinz Zerreßen, angetan von den Kochkünsten seiner Frau.

Handarbeit garantierten ebenso Judith John und Patricia Jurado-Ekmekci, die sich zusammengetan hatten, um liebevoll kreierte Grußkarten und Schilder sowie Näharbeiten feilzubieten und auch vor Ort zu arbeiten. "So können die Leute sehen, was wir tun, und wir können direkt auf individuelle Wünsche eingehen", erzählten beide. In der Nachbarschaft vom Spielestand Müller lud Harald Hüpkes, bekennender Liebhaber von Gesellschaftsspielen, zum Mitspielen ein. Theresia Zilkens und Tochter Marie-Sophie waren seiner Einladung gerne gefolgt. "Ich komme jedes Jahr hierhin und finde es immer wieder schön", urteilte Theresia Zilkens, die am Nellessenweg wohnt, über den Herbstmarkt.

Als Attraktion für Kinder und Jugendliche hatte der SV Schelsen einen Soccer-Anlage aufgebaut. Jugendgeschäftsführer Hermann Pesch sah gerne, dass die Anlage gut genutzt wurde. "Wir wollen so natürlich Nachwuchs gewinnen, und wir sprechen über den Kunstrasen, den wir bekommen und für den wir 100.000 Euro Eigenanteil aufbringen müssen", berichtete er. Reine Informationsarbeit leistete Willi Boost mit seinen Mitstreitern von der "Rollenden Waldschule", einer Initiative der Kreisjägerschaft Mönchengladbach. "Uns ist es ein wichtiges Anliegen, vor allem der Jugend die Natur näher zu bringen. Die Entfremdung ist doch sehr groß."

Quelle: RP
 
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