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Mönchengladbach
Heute Telefonaktion zum Thema "Schwaches Herz"

Mönchengladbach. Die Herzschwäche - Experten sprechen von Herzinsuffizienz - ist eine Volkskrankheit und der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt: Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen bis zu drei Millionen Menschen an dieser Erkrankung. Mehr als 444.000 Patienten von ihnen werden jedes Jahr in ein Krankenhaus eingeliefert. Allein im "Eli" wurden mit Verdacht auf Herzschwäche in diesem Jahr bereits mehr als 2700 Patienten behandelt. Wer das Thema auf die leichte Schulter nimmt, riskiert viel. Wie man die Herzschwäche erkennt, was man gegen sie tun kann und wie Betroffene ihre eigene Lebensqualität positiv beeinflussen können, das erklären drei Experten am RP-Telefon. Sie sind heute von 15 bis 16 Uhr zu erreichen. Die Leser-Fragen beantworten Professor Jürgen vom Dahl (Maria Hilf), Professor Georg Sabin (Elisabeth-Krankenhaus) und der niedergelassene Kardiologe Manfred Neuß. Von Ruth Wiedner-Runo

Die Erkrankung ist für die Betroffenen in der Regel schwer zuzuordnen, da die chronische Herzschwäche zumeist schmerzfrei und unspektakulär beginnt - mit Atemnot, Leistungsabfall und Wassereinlagerungen in den Beinen. "Viele Betroffene nehmen diese Einschränkungen oftmals als altersbedingt resignierend hin", weiß vom Dahl aus seinem täglichen Umgang mit Patienten. Er fordert daher: "Wer unter Atemnot leidet, sollte umgehend zum Arzt gehen, um abklären zu lassen, ob es sich um eine Herzerkrankung handelt."

Die Telefonleitungen in der Mönchengladbacher Redaktion werden heute von 15 bis 16 Uhr freigeschaltet. Und so sind die Experten zu erreichen: Professor Jürgen vom Dahl (02161 244-150), Dr. Manfred Neuß (02161 244-151) und Professor Georg Sabin (02161 244-152). Die Anrufe sind kostenfrei.

Quelle: RP
 
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