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Mönchengladbach
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Das sind die Kapitalanlagen in Mönchengladbach
Das sind die Kapitalanlagen in Mönchengladbach FOTO: Klemens Zirngibl
Mönchengladbach. Investoren interessieren sich wieder für Gladbachs Immobilienmarkt - sogar Haus Westland ist verkauft. Wir haben bei den einschlägigen Internetportalen geschaut, was im Angebot ist - von der Fast-Food-Filiale bis zum früheren Bahnhof. Von Jan Schnettler

Wollten Sie schon immer mal eine Reitanlage mit gut 10.000 Quadratmetern im Bereich des Schmölderparks kaufen und haben gerade ein knappes Milliönchen auf der hohen Kante? Dann klicken Sie sich mal bei Immobilienscout24 durch die Gewerbeimmobilien, die in Mönchengladbach derzeit verfügbar sind - Sie werden fündig. Überhaupt ist auf dem hiesigen Immobilienmarkt momentan viel im Schwange. Das Unternehmen Sahle Wohnen kauft gegenüber dem Minto in größerem Stile Objekte auf, um das Areal in einigen Jahren neu zu bebauen. Mitte 2015 hatte die SinnLeffers-Immobilie den Besitzer gewechselt, vor gut einem Jahr die Peek-&-Cloppenburg-Immobilie. "Es ist in der Tat so, dass klassische Investoren wieder mehr auf B- und C-Standorte gucken", sagt Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. "Der Gladbacher Markt zum Beispiel ist nicht so überhitzt wie die A-Standorte." Zudem komme als Besonderheit der Minto-Effekt dazu. Im Umfeld des Centers seien aktuell und in der nächsten Zeit höhere Verkaufspreise möglich.

Ein Blick in die einschlägigen Immobilienportale im Internet bestätigt das. An der Hindenburgstraße und am Alten Markt stehen etliche Immobilien zum Verkauf, ebenso der Geneickener Bahnhof, dessen Gastronomie seit dem Auszug von Holger Böker leer steht. 1,35 Millionen Euro werden für das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1899, das 1996 komplett saniert wurde, bei Immonet.de aufgerufen. Damit ist es aber noch eine ganze Ecke günstiger als der Burger King in Uedding, der bei Immobilien-scout24.de angeboten wird. Der kostet glatte zwei Millionen, garantiert dafür aber aufgrund des langfristigen Mietvertrages mit der Fastfood-Kette Jahresnettomieteinnahmen in Höhe von 159.600 Euro.

Doch auch wenn die Portokasse nicht ganz so gut gefüllt sein sollte, findet sich so manche Gewerbeimmobilie, in der sich Geld anlegen lässt. In den Stadtteilen etwa. Und auch etliche Gastronomiebetriebe und Diskotheken stehen zum Verkauf. Etwa das Neuwerker Restaurant, das zuletzt unter dem Namen "Bei Susanne" bekannt war und noch Ende 2014 von Fernsehkoch Frank Rosin auf links gekrempelt worden war - 560.000 Euro soll es kosten. Die ehemalige Hensen-Brauerei gibt's hingegen bereits für schlappe 249.000 Euro zu erstehen.

Quelle: RP
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