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Mönchengladbach
Hotel-Fusion: Rheydter Residenz mit dabei

Mönchengladbach: Hotel-Fusion: Rheydter Residenz mit dabei
Marco Rothermel (l., Rosenmeer) und die Brüder Olaf (Mitte) und Arndt Lambertz (beide Freiraum Statthotel) haben fusioniert. FOTO: Jan Schnettler
Mönchengladbach. Rosenmeer und Freiraum Statthotel kooperieren bereits, jetzt kommt ein dritter Partner mit dazu. Von Jan Schnettler

Aus zwei mach drei: Nach der Fusion von Rosenmeer und Freiraum Statthotel zum 1. August (die RP berichtete) hat sich nun ein drittes Haus der Hotelkooperation angeschlossen - die Rheydter Residenz an der Lehwaldstraße. "Wir fangen bereits mit dem Umbau an", sagt Marco Rothermel, Geschäftsführer des Rosenmeer am Schürenweg. Der solle im laufenden Betrieb, also Zimmer für Zimmer erfolgen - und ziemlich gründlich ausfallen. "Neue Betten, neue Bäder, neue Fenster, neues W-Lan" stellt Rothermel unter anderem in Aussicht.

Wie im Falle der Fusion von Rosenmeer und Freiraum bleibt auch bei dem neuen Partner die Marke bestehen. "Es wird auch weiterhin Rheydter Residenz heißen, aber vom Design her moderner werden", kündigt Rothermel an. Eine höhere fünfstellige Summe werde man dafür in die Hand nehmen. 42 Betten, verteilt auf 22 Zimmer, hat das Haus, das im Jahr 1990 von Eigentümer und Architekt Hans-Joachim Schoor als kompletter Neubau hinter einer Jugendstilfassade errichtet wurde. Bereits im Januar, sagt Rothermel, solle der Umbau abgeschlossen sein. Hintergrund der örtlichen Hotelkooperation mit mittlerweile drei Beteiligten ist nicht zuletzt der Hotelneubau am Borussiapark, der die Hotellandschaft durcheinanderwirbeln dürfte. Den großen Ketten möchte man ein lokales und individuelles Gegengewicht entgegensetzen. Die drei Häuser setzen dementsprechend unterschiedliche Schwerpunkte: "Das Rosenmeer ist eher gastronomielastig mit Hotel, das Freiraum eher hotellastig mit Gastronomie", sagt Olaf Lambertz vom Freiraum Statthotel. Und die Rheydter Residenz? Eine wichtige Zielgruppe sind hier beispielsweise Monteure, die hier für längere Zeit wohnen, so lange sie in der Stadt sind. "Wir wollen mit der umliegenden Industrie neue Kooperationsverträge schließen", sagt Rothermel denn auch.

Die Synergieeffekte, die die Zusammenarbeit bietet, hätten sich bereits eingestellt. So gebe es beispielsweise eine gemeinsame Telefonzentrale bzw. ein gemeinsames Buchungsportal, worüber für Kunden das jeweils passgenaue Hotel ausgesucht werden kann. "Und wenn es in einem Haus für einen Tag mal nur acht Buchungen gibt, kann man die Gäste auch in einem Haus zentrieren und ein anderes für den Tag ruhen lassen", sagt Rothermel.

Ob denn jetzt angedacht sei, künftig noch weitere Partner mit ins Hotel-Boot zu holen? "Nein, ich glaube nicht. Das war es jetzt erst einmal", sagt Marco Rothermel und lacht.

Quelle: RP
 
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