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Mönchengladbach
Huma-Gymnasium lässt Ballons für die Menschenrechte steigen

Mönchengladbach. Es herrschte eine aufgeregte Stimmung auf dem Schulhof. Sowohl die Schüler als auch die Lehrer hatten sich dort gemeinsam versammelt. Ein paar von ihnen sahen zur besseren Sicht sogar aus den Fenstern der oberen Stockwerke des Gebäudes des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums aus Mönchengladbach heraus. Der Grund dafür war ein besonderer Einfall der Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c zum Internationalen Tag der Menschenrechte. Von Klemens Zirngibl

"Wir behandeln gerade das Thema Menschenrechte im Unterricht", erzählt Englischlehrerin Wibke Hilberg, die mit der Klasse die Idee entwickelt und organisiert hat. Unter dem Motto "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" haben die Schüler gestern um 12 Uhr selbst gestaltete Postkarten an Heliumballons in den Himmel steigen lassen. Darauf zu sehen waren die verschiedenen Menschenrechte in ganz unterschiedlichen bildlichen Formen. "Wir wollten so unsere Nachricht symbolisch in der Welt verbreiten, weil es momentan doch so viel Krieg gibt", erzählt Aylin Kenter, eine Schülerin der 9c.

"Der Klasse war es wichtig, nicht nur über das Thema zu sprechen, sondern auch selbst etwas zu machen und zu bewirken", betont Wibke Hilberg. Für sie war es die perfekte Möglichkeit, den Unterrichtsstoff "mit Emotionen zu verbinden", um dadurch die von der Schule vertretenden Werte zu festigen. "So etwas bleibt länger in Erinnerung, als beispielsweise nur einen Text über Menschenrechte zu lesen", sagt Hilberg zu der Aktion.

Die Farbe der Ballons war dabei natürlich weiß. "Weiß ist ja die Farbe des Friedens", erklärt Aylin Kenter. Zwar verwischten die Ballons dadurch schnell mit dem Weiß des Himmels, aber die Bilder waren noch den ganzen Tag auf den Monitoren der Schule zu sehen.

Quelle: RP
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