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Mönchengladbach
Hundemesse: Nützliches für und über die Vierbeiner

Mönchengladbach. Der unverkennbare Geruch von Leckerlis lag in der Luft und müsste jedem der ankommenden Hunde wie eine Verheißung ins Paradies erschienen sein. Da sich zur sechsten Hundemesse in der Kaiser-Friedrich-Halle wieder einmal alles rund um die treuen Vierbeiner drehte, hatten viele Besucher ihre Lieblinge gleich mitgenommen. Die waren denn auch herzlich willkommen, wenn sie einen gültigen Impfausweis vorweisen lassen konnten. Von Angela Wilms-Adrians

Die dreijährige Hundedame Fina, ein Lagotto Romagnola, also eine italienische Wasserhündin, drängte mit fröhlich wedelndem Schwanz, wachem Blick und zuverlässiger Nase zu den aus ihrer Sicht kulinarischen Verlockungen. "Ich wollte einfach nur mal sehen, was hier im Angebot ist, mit Fina zum Fotografen und Kauartikel kaufen", erzählte Frauchen Marina Urmetzger, der die Vielzahl der Angebote gefiel.

Etwa 70 Aussteller zeigten an zwei Tagen eine reiche Palette an Accessoires von der handgeflochtenen Führleine über Spielzeug und Ruhekissen bis hin zum schicken Futternapf wie auch den aktuellen Stand artgerechter Tiernahrung und sogar die Ultraschallzahnbürste für den Hund. Wer wissen wollte, wie es sich am besten mit Hund verreisen lässt, wurde ebenso fündig, während sich Mops, Pudel und Co freudig beschnüffelten.

Das "pfotengerechte" Rahmenprogramm bot Vorträge zur Gesundheit an, wie über den Bandscheibenvorfall beim Hund und zur Tierphysiotherapie. Ute Zakowski ließ ihre eigenen Hunde vorführen, was Filmtiere so draufhaben. Beim Workshop zeigte sie Haltern, wie auch sie ihrem Liebling mit ein wenig Geduld und schmackhaften Leckerlis kleine Tricks beibringen können. Der freundliche Australien Shephard Bond erwies sich als lernfreudiges Naturtalent, und sein Frauchen war entsprechend stolz.

Wo so viel Liebe zum Hund gelebt wurde, erinnerten Vertreter des Tierheims Mönchengladbach wie auch Britta Heinen mit der Organisation "MAP - Hilfe für Straßennasen" an vernachlässigte Notfälle, die Hilfe brauchen. Pitbull, Stafford und Co haben bekanntermaßen einen schlechten Ruf. Susanne Vanweyden wehrte sich mit Gleichgesinnten gegen diese verallgemeinernde Diskriminierung und schlug eine Lanze für Artgenossen ihres sechsjährigen Stafford, den sie vom Tierschutz übernommen hat.

Quelle: RP
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