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Mönchengladbach
IHK fordert Eisernen Rhein und Autobahnausbau

Mönchengladbach. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein hat ihre Forderung nach einer Fortführung des "Eisernen Rheins" entlang der Autobahn 52 erneuert.

In ihrer Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan-Entwurf, in dem der Eiserne Rhein nicht berücksichtigt wurde, betont die IHK, wie wichtig es sei für den Wirtschaftsraum, die Schienenverbindungen zwischen Köln und Kaldenkirchen zu stärken und den "Eisernen Rhein" als Verbindung zwischen Duisburg, Neuss, Köln, Krefeld, Gladbach und Antwerpen zu realisieren. Deshalb schlägt die IHK vor, die Teilprojekte "Zweigleisiger Ausbau des Abschnitts Dülken-Kaldenkirchen" und "Rheydt Hbf-Rheydt-Odenkirchen" in den "Vordringlichen Bedarf' einzustufen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz kritisiert: "Den Maßnahmen, die von der Wirtschaft am Niederrhein gemeldet wurden, fehlt der ausreichend hohe Dringlichkeitsstatus." Viele Projekte, die für die Wirtschaft im Bezirk wichtig seien, hätten so kaum eine Chance auf Realisierung. Stattdessen sei die einspurige Viersener Kurve in den Entwurf eingebracht, die wegen zu hoher Kosten, zu geringer Leistungsfähigkeit und zu großer Widerstände nicht realisierbar sei. Kritisch bewertet die IHK die Behandlung der Straßenbauprojekte. "Unterm Strich erstrecken sich die Projekte, die eine reelle Chance haben, auf zwölf Kilometer", bemerkt Steinmetz.

Dabei sei die Verkehrslage auf der A 61, der A 52 und der A 44 schon heute besorgniserregend: "Wenn sich auf den wichtigen Verkehrsachsen in absehbarer Zeit nichts ändert, schadet das dem gesamten Wirtschaftsstandort. Deshalb fordern wir den sechsspurigen Ausbau des gesamten Autobahnrings Mönchengladbach." Die IHK Mittlerer Niederrhein wird ihre Forderungen bei einem Parlamentarischen Abend im Juli in Berlin verdeutlichen.

(angr)
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