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Mönchengladbach
IHK will sich weiter für Eisernen Rhein einsetzen

Mönchengladbach. Die Wirtschaft in der Region ist enttäuscht vom Bundesverkehrswegeplan, den Minister Alexander Dobrindt (CSU) in dieser Woche vorgestellt hat. Viele für diesen Wirtschaftsraum wichtige Projekte seien nicht berücksichtigt worden, kritisierte Heinz Schmidt, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. So sei der sechsspurige Ausbau der Autobahn 44 zwischen Meerbusch und Neersen und der Ausbau der A 52 zwischen den Kreuzgen Mönchengladbach und Neersen nur als weiterer Bedarf ohne Planungsrecht geführt werden.

"Da wir bei den Straßenprojekten schon zurückstecken müssen, sollten dann zumindest die Schienenprojekte berücksichtigt werden", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. Die IHK hält den Eisernen Rhein entlang der A 52, den der Plan des Bundes nun ablehnt, weiter für notwendig für die Verbindung der zum Seehafen Antwerpen. Die Schienenstrecke Köln-Venlo, die nach Auffassung der IHK durchgehend zweigleisig ausgebaut werden sollte, ist mit potenziellem Bedarf gekennzeichnet - für die IHK zu niedrig eingestuft.

(angr)
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